Weniger Kinder, mehr Ältere: Neue Bevölkerungsprognose für Rostock bis 2040
Die Kommunale Statistikstelle der Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat die Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2040 aktualisiert. Grundlage der Berechnung sind die Melderegisterdaten der Jahre 2015 bis 2025. Die Prognose wurde nach den in den Vorjahren angewandten methodischen Standards fortgeschrieben.
Die mittlere Variante der Prognose – die als wahrscheinlichste Entwicklung eingeschätzt wird – geht für Rostock von rund 207.000
Personen im Jahr 2040 aus. Gegenüber 2025 entspricht dies einem moderaten Bevölkerungsrückgang von rund 4.700 Personen beziehungsweise zwei Prozent. Die Ergebnisse bestätigen die bereits in den Vorjahren erwartete demografische Entwicklung Rostocks.
Die aktuelle Fortschreibung berücksichtigt insbesondere den deutlichen Rückgang der Geburtenzahlen. Diese sind bereits im vierten Jahr in Folge gesunken. Gleichzeitig bleibt der Wanderungssaldo positiv, so dass weiterhin mehr Menschen nach Rostock zu- als fortziehen. Die positiven Wanderungssalden wirken dem Bevölkerungsrückgang entgegen und gewinnen für die Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung weiter an Bedeutung.
Die Prognose zeigt zudem deutliche Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Während die Zahl älterer und hochbetagter Menschen weiter zunimmt, entwickeln sich jüngere Altersgruppen schwächer als in früheren Prognosen angenommen. Besonders deutlich fällt der Rückgang bei Kindern im Schul- und Kindergartenalter aus.
Unter www.rostock.de/bevoelkerungsprognose stellt die Kommunale Statistikstelle neben methodischen Erläuterungen auch die Ergebnisse der Bevölkerungsprognose erstmals in Form interaktiver Grafiken bereit. Dort kann die Entwicklung und Altersstruktur der Rostocker Bevölkerung für die Gesamtstadt und die Stadtbereiche erkundet und heruntergeladen werden.
Linktipp:
www.rostock.de/bevoelkerungsprognose
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