Heimathafen
Sondervermögen für Rostock
Mai 26
Mit dem vom Bund initiierten Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und der darauf aufbauenden Verwaltungsvereinbarung zum MV-Plan 2035 erhält Rostock in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von rund 83 Millionen Euro. Davon sollen mehr als 54 Millionen Euro in den Schulbereich, über 15 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur sowie rund 12 Millionen Euro in Sport und Kultur fließen. Einen entsprechenden Vorschlag hat die Stadtverwaltung nun der Bürgerschaft zur Beschlussfassung vorgelegt.
„Wir haben in den vergangenen Jahren schon erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Investitionsstau in wichtigen Bereichen schrittweise abzubauen“, betont Finanzsenator Dr. Chris von Wrycz Rekowski. „Die Investitionen sind kontinuierlich gestiegen: Während im Jahr 2016 noch rund 47 Millionen Euro eingeplant waren, liegen die Ansätze für die Jahre 2026 und 2027 bei 160,8 Millionen Euro beziehungsweise 194,2 Millionen Euro. Die nun zur Verfügung stehenden Mittel helfen uns, dieses Engagement kraftvoll fortzusetzen.“
Im Schulbereich sollen unter anderem geplante Erweiterungsbauten für die Grundschulen „John Brinckman“ und „Ostseekinder“ sowie Ersatzneubauten für die Jenaplanschule und die Warnowschule vom Sondervermögen profitieren.
Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur sind unter anderem die Sanierung der Gehwege in der Hundertmännerstraße, der Neubau der Brücke in der Rennbahnallee, grundhafte Ausbauten der Petersdorfer Straße und der Rövershäger Chaussee, der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen, ein gemeinsamer Geh- und Radweg in Langenort sowie eine Fußgängerampel in der Rostocker Parkstraße vorgesehen. Die Fördermittel sollen zudem die Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen im Hallenschwimmbad Neptun und im Leichtathletikstadion sichern. Darüber hinaus sind Investitionen in die Sanierung des Kröpeliner Tors sowie des Heimatmuseums Warnemünde geplant. Weitere Mittel sind für das Kulturhistorische Museum und den Zoo Rostock vorgesehen. Der jeder Gemeinde zukommende Sockelbetrag von 50.000 EUR schließlich soll in die Aufarbeitung der Bronzeskulpturen des Brunnens der Lebensfreude auf dem Universitätsplatz fließen.
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