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Musik aus MV

The Glitz

The Glitz

Jun 24
Hinter dem Namen „The Glitz“ stehen Andreas Henneberg und Daniel Nitsch, zwei Freunde, die schon seit Anfang der 2000er zusammen elektronische Musik machen und als DJs oder Live-Musiker durch die ganze Welt touren. Daniel ist gebürtiger Mecklenburger und als Musikaktivist unter anderem für das Kommt Zusammen-Festival verantwortlich. Neben The Glitz hat er noch ein eigenes Ambient-TripHop-Projekt namens „Hounah“, sein Alter Ego „Taxi Turner“ und sein „Daniel Nitsch“-Solo-Projekt. Andreas, ein waschechter Berliner, betreibt mit „HenMountain“ ein Mix & Mastering Studio in Berlin. Zudem ist er noch als „Cascandy", „Hennon" und natürlich als „Andreas Henneberg" auf Tour. Ende Mai erschien ihr aktuelles Album „Axen“.

0381-MAGAZIN: Eure Band entstand vor inzwischen fast zwanzig Jahren. War sie schon damals ein städteübergreifendes Projekt – und wie habt Ihr es geschafft, Euch so lange persönlich und musikalisch verbunden zu bleiben?
Wir haben uns in den ganz frühen Anfängen des Internets in dem Chatroom eines Techno-Forums getroffen. Durch Zufall. Kurze Zeit später haben wir schon ein Plattenlabel zusammen gegründet. Mit Erfolg, denn „Voltage Musique Records" gab es immerhin ganze 17 Jahre. 2007 haben wir dann nach einem Label-Meeting noch zwei drei Bier getrunken und zusammen Musik gemacht. Dabei kam der Titel „White Line“ heraus. Den wollten wir veröffentlichen, brauchten also einen Band-Namen – „The Glitz“! Seitdem gibts uns. Einfach so. Tatsächlich ist das gerade in der elektronischen Welt eine ziemlich lange Zeit - ein Geheimrezept haben wir da gar nicht. Durch die unterschiedlichen Backgrounds bleibt es immer spannend, was der Einzelne jeweils musikalisch mit ins Studio bringt und letztendlich haben wir uns beide auch gemeinsam über die Jahre musikalisch entwickelt und bereichern uns. Vielleicht ist es das?

0381-MAGAZIN: Liest man über Euch, findet man die Begriffe Downbeat, Triphop, Jazz, Funk, Dance, Electronic, aber auch noch andere Einordnungen. Was davon empfindet Ihr selbst als passend. Oder, anders gefragt: Wenn man Euren Musikstil für Laien einordnen sollte – wie würdet Ihr das tun?
Es gibt kaum anstrengendere und streitbare Unternehmungen, als den Versuch, Musik in Schubladen zu packen. Wir lassen uns überall inspirieren, würfeln zusammen, was uns gefällt, sampeln hier und da und lassen uns selber vom Ergebnis überraschen. Wir haben vollkommen unterschiedliche musikalische Backgrounds und betrachten das als großen Vorteil. Dazu kommt, dass wir gut drei Stunden voneinander entfernt wohnen und so ein Studiotermin immer gut geplant sein muss. Die Studio-Zeit wird dann sehr effektiv und intensiv genutzt, wobei eigentlich immer was sehr Gutes herauskommt. Dieses Album allerdings war anders. Es hat fast fünf Jahre gedauert. Für uns ganz persönlich aber ist es vielleicht das Beste was wir musikalisch bisher geschaffen haben. Wir sind ganz schön stolz drauf …

0381-MAGAZIN: Das aktuelle Album ist Ende Mai 2024 erschienen. Was verbirgt sich hinter dem Titel „Axen“ und was erwartet die Hörenden?
Wer ein reines Dance- oder Club-Album erwartet, wird überrascht sein. Wir öffnen uns mit dem neuen Album für HipHop, TripHop, RnB, IndieDance und Electronica und gehen auch klar in diese Richtungen. Viel Gesang, Rap, Emotionen und experimentelle Harmonien. „AXEN“ war der Arbeitstitel der ersten Skizze für das Album, mit der wir vor ungefähr fünf Jahren begonnen haben. Das Wort „AXEN“ gibt es so eigentlich gar nicht, man kann hier also frei interpretieren. Ist es die Achse, auf der wir uns musikalisch bewegen? Ein Vorteil ist auf jeden Fall, dass es so leicht in den gängigen Internet-Suchmaschinen zu finden zu sein wird. Wer eher den Festival-Sound mag, für den wir bekannt sind, für den haben wir einige Club-Edits in gewohnter Manier mit dazugelegt. Und…wir bleiben auch dem Vinyl treu. Das Album und die Clubmixe wird es auch auf Vinyl geben.

0381-MAGAZIN: Mit wem habt Ihr bei der Entstehung von „Axen“ zusammengearbeitet?
Die ersten zwei Jahre waren erstmal wir beide allein mit dem Album befasst. Für die Beats, die Basslines und die charakteristischen Synthesizer brauchte es ein recht aufwendiges Sound-Design und damit viel Geduld und Zeit. Zusammen mit der Sängerin „Mulay“ haben wir uns dann an Themen und Text-Ideen gesetzt. Sie ist eine wirklich großartige Song-Texterin, von Ihrer fantastischen Stimme mal ganz abgesehen. Ohne sie würde das ganze Album sicherlich völlig anders klingen. Der Komponist und Arrangeur „Christian Dellacher“ hat uns bei den etwas komplexeren Harmonien unter die Arme gegriffen. Chriz Falk (Produzent und Drummer bei der Band Großstadtgeflüster) hat für uns den poppigen Mixdown und das Mastering gemacht und HenMountain kümmerte sich um die 3D Dolby Atmos-Mischungen. 

0381-MAGAZIN: Inwiefern hat sich Euer Musikstil, wenn man Euer aktuelles Album mit den Anfangsjahren vergleicht, geändert?
Viele unserer Freunde und Kollegen, die sich das Album schon anhören durften, waren überrascht. Trotz der völlig neuen musikalischen Ausrichtung konnten fast alle unseren „The Glitz“-Stil wieder erkennen. Auch wenn das Genre vielleicht gewechselt hat: Die Sound-Auswahl, die Art der Arrangements und der Instrumentierung sind wohl unbewusst gleichgeblieben. Das freut uns natürlich sehr, selbst wenn es keine bewusste Entscheidung war. 

0381-MAGAZIN: Gibt es auf dem Album Songs, die Euch besonders wichtig sind – eventuell auch Daniel und Andreas einzeln bzw. auf unterschiedliche Weise? Und warum?
Es gibt für uns definitiv besondere Titel auf dem Album. Emotional und musikalisch oder auch ganz einfach nur technisch und funktional. Technisch, weil es herausfordernd war, oder weil man mit dem Ergebnis sehr zufrieden ist. Emotional, weil der Text, der Inhalt, oder der Entstehungsprozess so besonders waren. Musikalisch, weil man vielleicht erst mit etwas Abstand merkt, wie schön die Harmonien zum Songs passen. Bei Andreas ist der technisch besondere Song „All In“, emotional steht ihm „Dicktator“ besonders nahe. Daniel hat aus technischer Sicht eine besondere Beziehung zu „Axen“, emotional zu „Seven Rivers“. Musikalisch liegt uns beiden „Treat Yourself Badly“ besonders am Herzen. 

0381-MAGAZIN: Wo seid Ihr in den nächsten Monaten live zu hören? Ist Rostock mit dabei?
In Rostock sind wir noch dabei, etwas Schönes zu organisieren. In den nächsten Monaten spielen wir erstmal in Hamburg, Nürnberg, Feldberg, Knappenrode und auf Usedom – und in San Francisco. 

0381-MAGAZIN: Wenn man Euer neues Album verschenken mag – welchen Weg empfehlt Ihr? Natürlich geht es heutzutage nicht ohne Spotify, aber es gibt ja Alternativen: Auf welchem Kanal kann man The Glitz so kaufen, dass die Musiker hinter dem Produkt fair vergütet werden?
Natürlich freuen wir uns über jeden Stream. Egal wo und wie. Und generell über jeden, der sich unser Zeug freiwillig anhört. ;) Abgesehen davon gilt: Der ideale Support ist immer der Direkteste. Holt Euch die 2x12“ Doppel-Vinyl oder das Ganze digital als mp3 oder WAV direkt auf unserer Homepage 
www.theglitz.de. Wer sich dort das Album im mp3- oder WAV-Format besorgt, bekommt sogar noch einen exklusiven Bonus Titel mit oben drauf. Whooop.

DR. KRISTINA KOEBE

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