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Musik aus MV

Pete Gelée – 1980er Synthie Pop mit französischer Finesse

Pete Gelée – 1980er Synthie Pop mit französischer Finesse

Okt 23
Zunächst hieß er Pete Air, dann SCRW und mittlerweile und endgültig Pete Gelée. Er spielte als Schlagzeuger bei DÏPLOÏD und aktuell bei Waving the Guns. Er produziert seine eigene Musik und hat mit der Band Gelée eine Formation gefunden, die seinen Sound an die Öffentlichkeit tragen wird: 1980er Synthie Pop mit einem Hauch französischer Finesse. Pete Gelée ein umtriebiger Künstler auf den Straßen von Rostock. 

Pete Gelée ist vielseitig interessiert, vor allem an Musik. Das Interesse entwickelte er ähnlich wie andere Menschen schon recht früh. So trommelte er auf Töpfen herum und baute sich eine Gitarre aus einem alten Stück Holz und etwas Angelsehne. „Ich hatte nie eine musikalische Ausbildung. Ich kann bis heute auch keine Noten lesen. Das Einzige, was ich gemacht habe, war ein Jahr Gitarrenunterricht zu nehmen, damit meine Eltern mir meine erste E-Gitarre kauften. Ich kann nicht sagen, ob jetzt ein Halbton oder fünf in der Melodie falsch sind, aber ich habe ein Gespür beziehungsweise ein Gehör dafür, wie man die Elemente gut zusammenfügt und die entsprechende Stimmung erzeugt. Ich bin im besten Fall also so etwas wie ein Komponist.“ Dieses Talent und der Antrieb heraus zu finden wie der Prozess des Musikmachens funktioniert, führten ihn ebenfalls dazu am Computer mit Sounds zu basteln. „Ich konnte mich nicht auf eine Sache fokussieren, deswegen habe ich mich ausprobiert. Ich spiele heute Gitarre, Schlagzeug, Synthesizer und baue die Songs dann am Computer in meinem Studio zusammen. Es ist zu spannend zu erfahren, welche Knöpfe man drücken muss, damit ein Song funktioniert. Deswegen kann ich auch vieles, aber alles nicht perfekt.“ 
Das erste Mal musikalisch aktiv für die Öffentlichkeit wurde Pete für das Duo DÏPLOÏD als Schlagzeuger. Zusammen mit dem heutigen Bassisten von Mügget spielte er live Drum’n’Bass. „Irgendwann wollte ich das ganze auch technisch rund machen und spielte einige Zeit am PC herum, auch noch lange nach DÏPLOÏD.“ 2017 nahm der Wahl-Rostocker dann die Gitarre wieder in die Hand und irgendwie spuckte er den Pop-Song „Don’t Hesitate“ aus, den er bereits 2019 veröffentlichte. Zusammen mit fünf weiteren Titeln brachte er ihn am 28. Juli 2023 auf seiner EP „Skinny Dipping“ über Audiolith erneut heraus. „Der Song ist mein Baby und hat eine bessere Version verdient. Ich habe die Gitarre, den Bass und den gesamten Sound verändert. Er hat es verdient nochmal aufpoliert zu werden.“ Gesungen von Tanyeah macht er Lust zu tanzen und zeichnet ein besonderes Merkmal von Pete Gelées selbst gemachter Musik: Nur selten ist seine eigene Stimme in den Titeln zu finden. Vielmehr sucht er sich Sänger*innen, die ihn unterstützen. So auch geschehen bei der Nummer „Pour Les Nuls“ mit Ida Légère. „Eine Freundin hatte Ida für eine Kollaboration empfohlen. Das Musikstück hatte ich damals schon fertig und sie hatte innerhalb von einem Tag mir den Text auf französisch hingeknallt. Das war der Wahnsinn. Wir haben mit der Produktion zusammen zwei Tage gebraucht, um alles aufzunehmen. Die grundlegende Aussage des Titels ist, dass das Spiel mit der Liebe kompliziert ist. Kurz: ‚Halt doch einfach die Backen und küss mich.‘ Ich nenn ihn gern Don’t Hesitate 2.0, weil es sinngemäß so ist.“ Ansonsten sei noch „Night Dive“ zu erwähnen. Eine Song-Schnaps-Idee von Pete und seinem Kumpel Mario Leonel. „Wir saßen bei einem guten Getränk vor dem Studio 36 und haben erzählt. Irgendwie sind wir dann auf das Thema der Hingabe gekommen, sich fallen zu lassen und auszuprobieren. Es ist ein bisschen mit einem nächtlichen Tauchgang in der Dunkelheit vergleichbar. Der textliche Inhalt hat also letztlich einen großen Interpretationsspielraum.“ Die Umsetzung erfolgte dann zwei Jahre später mit Saxophon-Passagen und einem Stück Magie hinter den nicht lesbaren Noten. 
Aber zurück zu „Don’t Hesitate“ und der Version 3.0, die soll nun bald mit seiner neuen Band Gelée erscheinen. „Ich habe über Insta einen Aufruf zu meinem Release Konzert gemacht. All meine Songs werden von unterschiedlichen Sängerinnen gesungen und ich habe nach einer gesucht, die sie alle singen kann. Das war leider nicht erfolgreich, aber ein Freund hat mir dann Martha empfohlen, mit der ich und Norman am Bass jetzt in einer Band spiele.“ Am 17. Oktober 2023 veröffentlichen sie unter Gelée ihre erste gemeinsame Nummer und wollen Schrittweise weitere Titel hinterherschieben. „ ‚Best under Pressure‘ wird ein bisschen danceiger als das, was man von mir kennt. Er kommt zwar etwas spät für den Sommer, aber funktioniert durch die alte Drummachine, den Discobeat und die Synthesizer auch im Club. Thematisch geht es wieder um die Anziehungskraft zwischen Menschen, die sich kennenlernen und gut finden. Unser Plan ist es auch, aus unseren gemeinsam veröffentlichten Titeln und weiteren Songs ein Album in 2024 zu produzieren. Dabei lassen wir es uns aber offen, mit anderen Künstler*innen zu arbeiten. Zunächst sortieren wir uns erst einmal und schauen, wie wir weiter machen. Ziel ist es die neuen Songs tanzbarer zu machen für die Clubs und Festivals. Wir haben Bock live zu spielen. Eine Stunde kriegen wir jetzt schon ohne weiteres voll.“ 

Antje Benda

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