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Musik aus Rostock

Riot Teddy – Zurück nach vier Jahren

Riot Teddy – Zurück nach vier Jahren

Nov 22
Sie machen Popcore utt Mecklenburg. Sie sind jung und haben nach vier Jahren Pause und einigen Veränderungen wieder Lust, auf die Bühne zu gehen. Riot Teddy sind Felix Schulz am Schlagzeug, Florian Schulz am Gesang und an der Rhythmus-Gitarre, Marvin Madaus an der Lead-Gitarre und Martin Krey am Bass, die bereits seit 2015 gemeinsam Musik machen. Antje Benda hat Schlagzeuger Felix getroffen, der uns nun ihr Comeback erklärt.

0381-MAGAZIN: Ihr habt euch 2015 gegründet. Bis 2019 wart ihr in euren Konzertmitschnitten, auf Bandbildern und so weiter zu viert. Und dann taucht 2019 auf Backstagepro eine Anzeige auf, in der ihr zu dritt nach einem neuen Gitarristen sucht. Was ist da passiert?
Felix: 2018 haben wir unsere letzte Tour „Wochenend-Rockstars“ gespielt, wo wir von Berlin aus durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern getourt sind. In Lübeck war dann das Jahresabschlusskonzert. Damals haben wir noch in Bützow geprobt. Dann hat uns die Wohnungsgenossenschaft mitgeteilt, dass das Haus abgerissen wird, in dem bis dato unser Proberaum war. Wir haben uns dann zum Jahreswechsel einen neuen gesucht. Ansässig sind wir im Speckgürtel von Güstrow geworden. Anfang 2019 dann umgezogen, alles noch in der alten Bandkonstellation. Und dann hat uns Robert (ehemaliger Sänger und Lead-Gitarrist) etwa zwei Wochen später mitgeteilt, dass er aus persönlichen Gründen die Band verlassen möchte. Das war ein Tief, nachdem wir gerade umgezogen waren und uns frisch eingerichtet haben. Uns selbst war dann relativ schnell klar, dass wir keinen neuen Sänger suchen müssen, weil mein Bruder Flo (Rhythmus-Gitarre) die Ambition hatte, Sänger zu werden. Er hat dann auch Gesangsunterricht genommen.

Bis sie ihren neuen Gitarristen hatten, dauerte es nochmal ein dreiviertel Jahr. Marvin Madaus stieß durch eine gemeinsame Freundin von Flori zu der Band. Nach einem ersten Treffen und der ersten gemeinsamen Probe merkten sie schnell, dass es zwischen ihnen harmonierte. Trotz der neuen Konstellation dauerte es weitere drei Jahre, bis sie wieder richtig aktiv werden sollten.

0381-MAGAZIN: Vier Jahre Bandpause: Was hat neben dem bereits erwähnten noch dazu geführt, dass es bis 2022 dauern sollte, dass ihr wieder live spielt und Musik veröffentlicht?
Felix: Das eine hat das andere bedingt. Corona kam auch dazu und hat uns, gerade als wir uns gefunden hatte, ausgebremst. Wir haben das mit den Kontaktbeschränkungen auch ernst genommen, sodass wir uns nur selten gesehen haben. Dann hat jeder über die Zeit gelernt mit seiner Freizeit etwas anderes anzufangen. Somit war es echt ein hartes Stück Arbeit, wieder Kontinuität und Biss rein zu bringen. Es hat ein Projekt gefehlt: Neue Songs, Tonstudioaufnahmen oder ein Konzert zu planen. Jetzt fühlt sich alles wieder richtig an.

Im September brachten sie ein Album heraus, dass sieben bereits aufgenommene und gespielte Titel von 2015 bis 2021 enthält. Es stellt einen Abschluss dar, bevor ihre neue Single mit neuem Sänger und Gitarristen erscheinen sollte. Ihr Comeback mit der Single „Wieder da“, die sie gleich mal mit einem Video versehen haben, erschien Freitag, 21. Oktober 2022. Gedreht wurde die Rocknummer im Bunker und im ST in Rostock und zeigt die Jungs, wie sie von einer jungen Reporterin durch den Club verfolgt werden.

0381-MAGAZIN: Hat sich die Musik durch euren Umbruch verändert?
Felix: Im Großen und Ganzen nicht. Wir machen immer noch die selbe Rockmusik wie vorher: deutsche Texte und poppiger Sound, der straight nach vorne geht. Wir nennen uns aus Spaß „HüpfundKlatschBand“. Wir wollen gute Laune vermitteln. Wir versuchen uns jetzt auch daran, Keyboard-Sounds mit einzuarbeiten, da Marvin neue Fertigkeiten mit in die Band bringt. Wir wollen unser Klangbild eher erweitern und ausbauen, als es zu verändern. Zudem hört sich Flo’s Stimme natürlich anders an, als die von unserem ehemaligen Sänger.

0381-MAGAZIN: Ihr habt grad euer erstes Konzert seit vier Jahren gespielt. In Güstrow standet ihr vor 100 Leuten im Barocktikum. Wie war es?
Felix: Es war mega. Es war voll, es war verdammt heiß. Wir waren alle so nass und glücklich. Es war diese typische After-Corona-Gelassenheit. Es war eines der besten Konzerte, dass wir je gemacht haben. Die Leute sind danach noch geblieben und haben mit uns gefeiert. Du hast dich unterhalten und neue Menschen kennengelernt. Wirklich alle mit denen ich gesprochen habe, sagten mir nach dem Konzert, dass es wahnsinnig gut war und das Flori seine neue Rolle als Sänger voll einnimmt. Genauso wie Marvin, der an dem Abend das erste Mal überhaupt mit einer Band auf einer Bühne stand. Das finde ich immer noch so verrückt, wenn ich bedenke, wie aufgeregt  und unsicher ich bei meinem allerersten Konzert mal war. Und er zockt das einfach mal so runter und liest sich vor dem Gig auf seinem Handy die Nachrichten durch. WTF?! Aber ich bin immer noch der Meinung, dass das nicht nur blanke Coolness, sondern bestimmt auch ein wenig Ablenkung war.  *lacht* Jedenfalls kam die Show genau so an, wie wir es uns im Vorfeld erhofft hatten. Vielleicht sogar noch ein bisschen besser. Das hat uns sehr stolz gemacht und in dem bestärkt, was wir tun und weiter vor haben. Ich habe an dem Abend jedenfalls selbst gemerkt: Ja, jetzt passt es!

Dieses Jahr wollen Riot Teddy noch einmal ins Tonstudio zu petemusik in Rostock Marienehe gehen, um weitere Songs aufzunehmen. Ziel ist ein Album in der neuen Band-Konstellation entstehen zu lassen. Ob dieses im nächsten Jahr schon fertig wird, wissen sie allerdings noch nicht. Worauf ihr euch freuen könnt, sind weitere Musikauskopplungen und ein paar Konzerte Anfang nächsten Jahres. 

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