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Mensa und Wohnheim in der Ulmenstraße feierlich eröffnet

Mensa und Wohnheim in der Ulmenstraße feierlich eröffnet

Sep 22
Nach etwas über zwei Jahren Bauzeit stellt das Studierendenwerk die neue Mensa und das neue Wohnheim in der Ulmenstraße pünktlich zu Beginn des Wintersemesters 2022/2023 fertig. Am 28. September um 10:00 Uhr eröffnete der Geschäftsführer des Studierendenwerks Rostock-Wismar, Kai Hörig, feierlich den Neubau. Das neue Wohnheim verfügt über 70 Wohnheimplätze, die überwiegend in Zweier-Wohngemeinschaften angelegt sind. Die neue Mensa ist mit 400 Sitzplätzen die zweitgrößte Mensa in Rostock und kann bis zu 1.600 Portionen täglich produzieren.
 
Bereits im Jahr 2007 begannen erste Planung zur Nutzung des Grundstücks Ulmenstraße 45, damals noch unter Leitung des ehemaligen Geschäftsführers. Nach dessen Weggang wurde das Projekt zunächst nicht weiterverfolgt. Erst mit der neuen Besetzung der Geschäftsführung durch Kai Hörig im Jahr 2015 wurde das Projekt fortgesetzt. Nach einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2016 und der sich anschließenden Bauvoranfrage kam es schließlich im Herbst 2017 zum Abriss des Bestandsgebäudes. In den folgenden zwei Jahren konkretisierten sich die Planungen zum Neubau. Aufgrund der Kostenexplosion in der Baubranche musste das Projekt häufig umgeplant werden, um den engen finanziellen Rahmen nicht zu überschreiten. Ende des Jahres 2019 konnten schließlich die Förderanträge sowie der Bauantrag eingereicht werden. Im August 2020 begannen die Bauarbeiten. „Dieses Projekt hat uns vor allerhand Herausforderungen gestellt – sowohl erwartete als auch unerwartete. Deswegen bin ich umso glücklicher, dass wir heute die Eröffnung von Mensa und Wohnheim gemeinsam feiern können“, so der Geschäftsführer.
Ob die Besetzung des Bestandsgebäudes kurz vor dem Abriss, die Kostenexplosion in der Baubranche, die Corona-Krise oder zuletzt Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit einhergehende Energiekrise – trotz all dieser Herausforderungen konnte das Projekt im Zeitplan und nur mit leichter Überschreitung des Kostenplans fertiggestellt werden. „Dieses Projekt hat das Studierendenwerk an Grenzen gebracht“, berichtet der Geschäftsführer. „Erstmalig haben wir selbst und nicht das Land die Bauherrschaft übernommen und wir haben dies gemeistert, obwohl wir nicht einmal über eine eigene Bauabteilung verfügen. Dass wir dies alles geschafft haben, verdanken wir nicht nur der dem unermüdlichen Engagement aller beteiligten Beschäftigten im Studierendenwerk, sondern auch unseren Partnern in der Projektsteuerung, in der Planung, den ausführenden Firmen sowie dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Universitäts- und Hansestadt Rostock. So ein Projekt kann nur gemeinsam gelingen – dafür gebührt Ihnen allen mein aufrichtiger Dank!“
Mit der neuen Mensa kann endlich dem Bedarf von Studierenden und Hochschulbediensteten am immer weiter wachsenden Ulmencampus begegnet werden. Zuvor gab es über 13 Jahre lang nur Interimsmensen, die dem Bedarf nicht gerecht werden konnten. Dies ändert sich nun mit der neuen Mensa, die bis zu 1.600 Portionen täglich produzieren kann und mit 400 Sitzplätzen die zweitgrößte Rostocker Mensa ist. Im Erdgeschoss der neuen Mensa finden sich neben Personalräumen, Küche und Ausgabe auch ein Front-Cooking-Bereich. Den Speisesaal im Obergeschoss erreichen die Studierenden per Rolltreppe oder Aufzug. Beide Wege minimieren im Vergleich zu einer herkömmlichen Treppe die erhöhte Unfallgefahr, wenn hunderte Studierende zur Mittagszeit mit vollen Tabletts Richtung Speisesaal gehen. Im oberen Teil der Mensa befindet sich auch eine Cafeteria, denn die Studierenden sollen die Mensa auch außerhalb des Mittagsgeschäft als Lernort und Treffpunkt nutzen. Geplant ist, dass ebenfalls Frühstück,
Nachmittagsversorgung und Abendverpflegung angeboten wird. „Wir sind derzeit aber noch weiterhin auf der Suche nach zusätzlichem Personal, insbesondere im Bereich der Servicekräfte“, berichtet der Geschäftsführer. Der erste offizielle Öffnungstag der Mensa wird pünktlich zum Start des Wintersemesters 2022/2023 der 4. Oktober 2022 sein.
Die ersten Mieter*innen des neuen Wohnheims konnten ihre Zimmer bereits Mitte Juli 2022 beziehen. Das Wohnheim hat 70 Wohnheimplätze, die zum größten Teil in Zweier- Wohngemeinschaften angelegt sind. Der Bau des Wohnheims kostete rund 6 Millionen Euro. Etwa 25 % der Baukosten wurden vom Land Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Dies war die erste Förderung für einen Wohnheimneubau des Studierendenwerks seit 2003. Über das bestehende Förderprogramm des sozialen Wohnungsbaus können 25 % bis 30 % der Gesamtkosten realisiert werden. „Dies ist bei den aktuellen Baukosten jedoch nicht ausreichend, um sozialverträgliche Mieten anbieten zu können“, gibt Kai Hörig zu Bedenken. „Trotz der Landesförderung ist die durchschnittliche Gesamtmiete für ein Zimmer in diesem Wohnheim mit 337,00 Euro für unsere Verhältnisse sehr hoch. Im Durchschnitt liegen unsere Mieten ab dem Wintersemester 2022/2023 bei etwa 272,00 Euro. Bei der Miethöhe dürfen wir zudem den aktuell geltenden Wohnkostenzuschuss im BAföG, der derzeit bei 360,00 Euro liegt, nicht überschreiten. Darum wünschen wir uns ein eigenes Förderprogramm, das die Besonderheiten des studentischen Wohnungsbaus berücksichtigt und Zuschüsse von bis zu 50 % ermöglicht. Jeder Euro Zuschuss, den wir von Bund oder Land erhalten, senkt die Miete für die Studierenden. Vor dem Hintergrund der steigenden Energiekosten sind sozialverträgliche Mieten insbesondere für Studierende aus einkommensschwachen Haushalten eine Voraussetzung dafür, ihr Studium überhaupt beginnen zu können.“ Mit dem festgestellten Doppelhaushalt des Landes erhält das Studierendenwerk Rostock-Wismar eine stärkere finanzielle Unterstützung als in den Vorjahren. „Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Kai Hörig, „denn es zeigt uns, dass unsere Leistungen vom Land als bedeutsam wahrgenommen werden. Die finanzielle Unterstützung muss jedoch noch weiter ausgebaut werden, damit wir die verschiedenen Preisanstiege nicht auf die Studierenden umwälzen müssen. Sozialverträgliche Mieten, eine preiswerte Mensa-Verpflegung am Campus und ein möglichst niedriger Semesterbeitrag tragen dazu bei, dass ein Studium nicht eine Frage des Geldbeutels ist.“

PM

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