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Am Montag, den 15. September 2025, wird um 15.00 Uhr die Ausstellung "Blühen: über Grenzen hinweg" – Gemälde von Olha Cheromushkina in der Kleinen Interkulturellen Galerie bei migra e.V. (Waldemarstr. 32, 18057 Rostock) eröffnet. Als gemeinsame Veranstalter laden der Verein migra und die Fachstelle Kulturelle Teilhabe Mecklenburg-Vorpommern Sie zur Ausstellungseröffnung ein. Träger der Fachstelle ist KulturLand MV. Die Ausstellung wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten aus Mitteln des Teilhabefonds gefördert.
Marlen Kriemann von der Fachstelle Kulturelle Teilhabe Mecklenburg-Vorpommern und Katja Striegler vom Vorstand von migra e.V. werden die Ausstellung gemeinsam eröffnen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Vira Momot. In den Händen von Olha Cheromushkina wird die uralte ukrainische Kunst der Petrykiwka-Malerei lebendig. Als vielfach geehrte Volkskünstlerin der Ukraine verbindet sie in ihren Werken eine tiefe Tradition mit der modernen Vision einer Sprache aus Farbe, Ornament und Seele.
Ihre künstlerische Ausbildung begann Olha Cheromushkina in Petrykiwka, dem Zentrum dieser besonderen ornamentalen Malerei, die in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen wurde. Später schloss sie ein Studium an der Fakultät für Journalismus der Nationalen Universität Dnipro ab.
Besondere Aufmerksamkeit erregte 2020 die Fassadenbemalung einer Kirche in Mariupol. Die Malerei auf über 500 Metern Fläche steht als spirituelles Symbol der Einheit des Glaubens und der kulturellen Stärke des ukrainischen Volkes. Bereits 2014 schuf die Künstlerin die größte Wandmalerei auf einem Betonzaun in der Ukraine auf 133 Metern Länge im Dorf Urzuf.
Olha Cheromushkina lebt in Rostock und leitet kreative Kurse für Kinder und Erwachsene an der Kunstschule Rostock. Ihre Werke wurden u.a. in Schwerin, Iserlohn und Rostock ausgestellt.
Die Ausstellung kann vom 15. September bis zum 19. Dezember 2025 immer montags, mittwochs und donnerstags 9–12 Uhr & 13–16 Uhr, dienstags 13–16 Uhr und freitags 9–12 Uhr kostenfrei besichtigt
werden.
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Sticke 2/1 GN
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Warum gibt es einen sieben- und einen achtarmigen Leuchter? Was bedeutet der David-Stern? Warum soll man sich zu Purim betrinken? Gibt es eigentlich ein Tohuwabohu? Diese und andere Fragen werden in der Ausstellung des Max-Samuel-Hauses geklärt. Anschaulich und interaktiv führt die Ausstellung an grundlegende Fragen zum Judentum heran.
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Die Ausstellung zeigt den Wandel der Stadt von den Nachkriegsjahren bis 1989/90, geprägt von Wiederaufbau, Industrialisierung und gesellschaftlichen Umbrüchen. Sie beleuchtet sowohl die Fortschritte als auch die Herausforderungen dieser Zeit, darunter Repression und gesellschaftliche Spannungen. Die Ausstellung lädt ein, die jüngere Geschichte Rostocks verständlich und emotional nachzuvollziehen.
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Eine Wanderausstellung der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. (Konzept, Recherche und Texte: Thomas Werner)
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Jasmin Anderleit – Malerei
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Wohnen und Arbeiten von Fischern und Seeleuten, Fischerei, Lotsenwesen und Seenotrettung, Entwicklung zum Seebad
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Piratenerzählungen gehören zum kulturellen Gedächtnis Mecklenburg-Vorpommerns, besonders die Figur Störtebekers. Die Ausstellung untersucht, inwieweit es sich dabei um Legende oder historische Überlieferung handelt und welche Funktion diese Erzählungen im Laufe der Jahrhunderte erfüllten.
Entwickelt wurde die Ausstellung von Studierenden der Universität Rostock. Im Wintersemester 2024/25 beschäftigten sie sich mit verschiedenen Aspekten der Störtebeker-Legende, unter anderem mit den Vitalienbrüdern. Zu Beginn des Sommersemesters 2025 folgte die praktische Umsetzung für die Erstpräsentation im Kröpeliner Tor: Die Studierenden wählten Exponate aus, gestalteten Informationstafeln, bereiteten Hörstationen vor und fertigten Repliken markanter Objekte an. Gemeinsam mit einer Szenografin entstand ein abgestimmtes Ausstellungskonzept, das nun für den Standort im Schifffahrtsmuseum weiterentwickelt wurde.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt des Projekts lag auf der musealen Vermittlung. Die Seminargruppe erarbeitete Modelle, wie ein solches Ausstellungsformat auch in schulischen Projekten oder weiteren Bildungskontexten eingesetzt werden kann. Die Umsetzung wurde durch die Geschichtswerkstatt Rostock e.V. unterstützt, die seit 20 Jahren das Kröpeliner Tor betreibt und 2025 ihr 30-jähriges Bestehen feiert.
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Wie könnte eine Küstenstadt im Jahr 2047 aussehen? Die neue Sonderausstellung „Turnton 2047 – Utopie einer Küstenstadt?“ lädt ab dem 6. November 2025 auf Deck 3 des Traditionsschiffes MS Dresden zu einer faszinierenden Zeitreise in die Zukunft ein.
Das Künstler*innenkollektiv Time’s Up aus Linz hat gemeinsam mit renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und dem Institut für Ostseefischerei Rostock ein begehbares Zukunftsszenario entwickelt. Im Mittelpunkt steht die fiktive Stadt Turnton – ein Ort, der zeigt, wie sich Leben und Umwelt unter dem Einfluss des Klimawandels verändern könnten.
Besucher erwarten interaktive Stationen wie die Ocean Recovery Farm, das Microplastic Reduction Lab oder die atmosphärische Medusa Bar, in der Stimmen fiktiver Stadtbewohner vom Alltag in Turnton berichten. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Hörspiel und die eigens gestaltete „Turnton Gazette“.
Die Ausstellung thematisiert die Regeneration mariner Ökosysteme, nachhaltige Lebensweisen und den Wandel gesellschaftlicher Strukturen. Sie lädt dazu ein, neue Perspektiven auf unsere Zukunft zu entwickeln – zwischen künstlerischer Vision und wissenschaftlicher Realität.
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Dan Petermann – Fotografie
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Banksy – ein weltbekannter Revolutionär der zeitgenössischen Kunst, dessen Identität nach wie vor ein Geheimnis ist und dessen Schaffen sich weltweit stets weiterwachsender Beliebtheit erfreut. Nach der beeindruckenden Resonanz mit über 160.000 begeisterten Besucherinnen und Besuchern kommt die unautorisierte Ausstellung nach ihren Stationen in Berlin, Magdeburg und ihrer letzten Station in der Kulturhauptstadt Chemnitz nun nach Rostock. Die Concertbüro Zahlmann GmbH bringt diese einzigartige Kollektion aus Originalwerken und Prints des Künstlers ab dem 11.07.2025 in das Alte Druckhaus der OZ nach Rostock (Zugang über Lindenstraße). Neben Berlin, Magdeburg und Chemnitz lockte diese Kollektion im Rahmen von verschiedenen Ausstellungen in Madrid, Málaga, Moskau, Hongkong, Mailand, Lissabon, Las Vegas, Yokohama, Osaka und Nagoya bereits über drei Millionen Besucherinnen und Besucher an.
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11:00 |
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50 Schüler*innen im Alter von 13 bis 18 Jahren aus acht Ostsee-Anrainerstaaten – Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden – präsentierten ihre künstlerischen Positionen.
Alle Teilnehmenden haben eins gemeinsam – die Ostsee grenzt an ihr Heimatland. So ist unter dem Thema „Wie prägt uns die Ostsee?“ die Jugendkunstausstellung entstanden. „Es ist fast wie eine richtige Biennale, junge Menschen aus acht Ostsee-Anrainerländern im Haus zu haben, ihre Kunst zu sehen und ein gemeinsames Kunstwerk entstehen zu lassen. Wir hoffen, dass dieses Projekt fortgeführt werden kann.“ Dr. Jörg-Uwe Neumann, Leiter der Kunsthalle Rostock.
In länderübergreifenden Workshops, geleitet von Projektleiterin Bettina Renner sowie den Museumspädagoginnen Stefanie Meyer und Naomi Bergmann, entwickelten die Teilnehmenden ihren Beitrag für die Ausstellung.
Entstanden ist eine vielfältige Sammlung aus Installationen, Soundcollagen, Videoarbeiten und interaktiven Exponaten, die über die Heimat der Teilnehmenden erzählen und ihren Blick auf die eigene Kultur zeigen.
Ein zentrales Element der Ausstellung ist die gemeinsam gestaltete Ostseekarte, für die jede Gruppe acht eigens entworfene Icons auswählte – Symbole, die für nationale Identität, kulturelle Besonderheiten und regionale Erfahrungen stehen.
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11:00 |
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Zentrum der Ausstellung ist das Gemälde „Nacht“ von 2003, in dem Körper, Raum und
Traumwelt in eine dichte Bildsprache verwoben sind. Dunkle Töne, losgelöste Formen und
eine fast schwebende Komposition verleihen dem Werk eine besondere Schwere, die
jedoch immer wieder von feinen malerischen Nuancen aufgehoben wird. Ergänzt wird es
durch Fragmentierungen, in denen organische Formen und Torsi aufbrechen, sowie durch
Blätter auf antikem Kontopapier, die Gatzemeiers Experimentierfreude mit Zeichnung und
Malerei belegen: Mal verdichtet sich die Bildsprache bis zum Monumentalen, mal öffnet sie
sich zu spielerischen, fast tänzerischen Variationen. Aktuell führen Blätter aus der Serie
„Insecta Poetica“ den Weg weiter und verbinden Naturbeobachtung mit kunsthistorischen
Bezügen.
Eduard Beaucamp bemerkte über Gatzemeiers Werk, es kenne „keine stilistischen
Kohärenzen, vielmehr vitalistische Rhythmen“: Genau dieser Wechsel von Gravitas und
Leichtigkeit, von Konzentration und Freiheit prägt die Ausstellung in Rostock. In den
Räumen der GOLDWERK GALERIE entsteht so ein Panorama, das die Vielfalt seines
künstlerischen Ansatzes auf eindringliche Weise erfahrbar macht: Das bewusst verdichtete
Setting lässt gerade durch die Reduktion auf einzelne Aspekte die Zusammenhänge
sichtbar werden. Thomas Gatzemeier arbeitet nonkonform mit dem Impetus der Moderne
und behauptet sein Werk als eine offene Partitur, in der jede Linie und jede Fläche auf das
Ganze verweist.
THOMAS GATZEMEIER, geboren 1954, wuchs in Döbeln/Sachsen auf. Nach einer Ausbildung zum
Schrift- und Plakatmaler, Grundwehrdienst und einer kurzzeitigen Beschäftigung als
Steinmetzgehilfe studierte er von 1975 bis 1980 Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik
und Buchkunst zu Leipzig. Seine Lehrer waren Arno Rink und Volker Stelzmann. Von 1980 bis 1986
arbeitete er als freiberuflicher Künstler in seiner Heimatstadt. 1984 stellte er einen Antrag auf
Ausreise, erhielt Ausstellungsverbot und wurde 1986 ausgebürgert. Seit 1987 stellt Gatzemeier in
Galerien, Kunstvereinen und Museen aus. Zahlreiche Werke befinden sich in renommierten
Sammlungen des In- und Auslandes: Die Galerie Neue Meister Dresden wie auch die Museen in
Heilbronn, Karlsruhe, Gießen und zahlreiche andere Sammlungen besitzen seine Arbeiten. 2002
arbeitete Gatzemeier ein Jahr lang an einem 60 Quadratmeter großen Altarbild in der Marienkirche
in Crailsheim-Onolzheim. Gatzemeier wohnte bis 2020 in Karlsruhe und zog nach Leipzig, wo er bis
heute lebt und arbeitet. Seitdem betreibt sein 2009 gegründeter Soll & Haben Verlag und
Kunsthandel eine Galerie in Leipzig.
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11:00 |
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Christoph Knitter (Rostock), Giacomo Orth (Bad Doberan), Hannes Schützler (Qualitz), Pauline Stopp (Greifswald)
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