Mit unvergessenen Ohrwürmern wie
Schenkt man sich Rosen in Tirol,
Ich bin die Christel von der Post oder
Wie mein Ahn'l zwanzig Jahr ist Carl Zellers
Der Vogelhändler
wieder auf der Volkstheater-Bühne zu erleben. Von Hausregisseur Rainer
Holzapfel für den Volkstheatersommer in der Halle 207 inszeniert, kommt
diese Komödie mit den schwungvollen Melodien nun ins Große Haus.
Der Vogelhändler
wurde zwar in Wien uraufgeführt, spielt aber ursprünglich in der Pfalz,
wo der angekündigte Besuch des Kurfürsten Verkleidungsspiele,
Eifersucht und ein großes Durcheinander auslöst.
Der Kurfürst aus dem
Original wird hier zum Theaterdirektor, die Kurfürstin zur
Hausregisseurin, die trotz Hindernissen alles daransetzt, die Operette
Der Vogelhändler auf die Bühne zu bringen. Dabei entsteht einiges an Chaos. Adam aus Tirol wird über Umwege
Oberentertainer in
der Operettenmenagerie, Christel von der Post muss fast einen gewissen
Stanislaus heiraten, der sich kurz als Theaterdirektor ausgegeben hat,
obwohl sie eigentlich in Adam verliebt ist.
Zu sehen ist ein
Theater-im-Theater, das von Minute zu Minute knalliger und farbenfroher wird und einlädt, in die Operettenwelt einzutauchen.
Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause