| Max Samuel Haus | ||
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Max Samuel Haus RostockADRESSESchillerplatz 10 KONTAKT
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Max Samuel Haus - Veranstaltungen |
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Mi 21.01.2026 10.00 Uhr Diverses |
Praxis Workshop
Antisemitismus zeigt sich nicht nur offen, sondern oft auch subtil – in Bildern, Sprache und Strukturen. Für Kunst- und Kulturschaffende ist es deshalb wichtig, sensibel und informiert zu handeln, diskriminierende Muster zu erkennen und respektvolle Räume zu sichern. Kultur Land MV und DIA.MV bieten dazu einen fünfstündigen, praxisnahen Workshop als fundierten Einstieg an. Der Workshop richtet sich an Einrichtungen, Verbände, Vereine sowie alle Interessierten im Kunst- und Kulturbereich.
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So 25.01.2026 14.00 Uhr Diverses |
Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27.01. lädt der Förderverein des Max-Samuel-Hauses zur Pflege der Denksteine für die ermordeten Rostocker Jüdinnen und Juden am 25.01.2026 um 14.00 Uhr am Max-Samuel-Haus ein.
Am 25.01.26 sollen daher Schmutz und überwachsende Gräser und Moose entfernt werden. Interessierte werden gebeten, Putzutensilien (Topfschwamm, Gemüsebürste) mitzubringen.
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Mi 25.02.2026 18.30 Uhr Literatur |
Welche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus? Wie konnten jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen angesichts eines staatlich forcierten Antifaschismus verhandelt und artikuliert werden?
In seiner Buchvorstellung geht der Historiker Alexander Walther diesen Fragen nach. Ausgehend von Nachlässen und Egodokumenten sowie von Arbeiten u.a. von Arnold Zweig oder Heinz Knobloch zeigt er die Handlungsoptionen und Motivationen jüdischer, vereinzelt auch nichtjüdischer Akteure und Akteurinnen. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen eigensinnigem Handeln und teils parteiloyalen, mitunter schmerzhaften Zugeständnissen an den Staat untersucht.
Alexander Walther studierte Geschichte und Englisch für das Lehramt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Jena und Erfurt und wurde 2023 mit einer Arbeit über die Erinnerung an die Shoah in der DDR in Jena promoviert. Seit 2023 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026" am Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz.
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