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News

Universität Rostock gratuliert 228 neuen Doktorinnen und Doktoren

Universität Rostock gratuliert 228 neuen Doktorinnen und Doktoren

Jan 23
Zweimal im Jahr begeht die Universität Rostock einen wichtigen akademischen „Feiertag“. Die feierliche Übergabe der Promotions- und Habilitationsurkunden findet in diesem Jahr am 13. Januar 2023 statt. Im vergangenen Sommersemester 2022 wurden 133 Promotionen an der Universität Rostock abgeschlossen, im laufenden Wintersemester 2022/23 sind es bisher 95. Zusätzlich haben sich im Sommersemester zehn, im Wintersemester sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler habilitiert.

Die Übergabe der Urkunden für erfolgreiche Promotionen und Habilitationen ist ein Ritterschlag für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Entsprechend festlich wird die jährliche Veranstaltung, während der die Universität Rostock Jahr für Jahr ihre Forschenden in der Universitätskirche ehrt. 

Die Festrede hält Professor Ralf Ludwig, Direktor des Instituts für Chemie der Universität Rostock. Er ist Mitglied des Senates der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie einer Expertenkommission für den Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur NFDI. Zudem gehört Ludwig mehreren Fachgesellschaften an. Ralf Ludwig ist nicht nur ein versierter Wissenschaftler, sondern auch ein erfahrender Lehrender, der den Hochschulbetrieb in- und auswendig kennt. „Sie haben einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaft geleistet. Sie haben neue Erkenntnisse erzielt, neues Wissen in die Welt gesetzt und verfügbar gemacht“, gratuliert Ludwig den frisch promovierten und habilitierten Forschenden. Er wünscht ihnen Erfolg auf dem weiteren Berufsweg, gleichzeitig regt er an, den Kontakt zur Universität nie abreißen zu lassen. „Denn die Werte der Wissenschaft sind ein guter Kompass fürs Leben.“

Die Forschung ist für Ludwig der Bereich, in dem Vielfältigkeit gelebt wird: „Exzellente Wissenschaft, Gleichstellung und Diversität: Wir brauchen alle! Zur Bewältigung dieser Herausforderungen benötigen wir alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Weltanschauung, und sozialer Herkunft“, so Ludwig. Denn die Herausforderungen der Gegenwart wie die Klimakrise oder das Artensterben seien Mammutaufgaben, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute konfrontiert seien. Ludwig plädiert im Sinne der Glaubwürdigkeit für größtmögliche Transparenz der Forschung und entwirft sie zugleich als optimistisches Lebensmodell: „Wir bleiben neugierig und offen und sind fröhlich dabei.“

Zu den besten ihres Jahrgangs gehört Melanie Rühmling. Für ihre Doktorarbeit erhielt die 38-jährige Mutter zweier Kinder ein Summa cum laude, also die höchste Auszeichnungsstufe für eine Dissertation.  Zu ihrem Thema „Bleiben in ländlichen Räumen“ führte sie vom Institut für Soziologie und Demographie der Universität Rostock in allen fünf Landkreisen von Mecklenburg-Vorpommern biographische Gespräche mit Frauen im mittleren Alter. Ihre Erkenntnis: „Das Bleiben in ländlichen Räumen ist nicht nur abhängig von der aktuellen beruflichen Situation, sondern auch von den sozialen Beziehungen und den gemachten Erfahrungen vor Ort.“ Gerade für Frauen im mittleren Alter könne das Leben auf dem Dorf auch eine bewusste Entscheidung sein. „Das Leben auf dem Land ist heute eine gleichwertige Alternative zum Leben in der Stadt.“ Die ländlichen Räume und Lebensverhältnisse bräuchten jedoch mehr Aufmerksamkeit von der Politik. Es müssten Begegnungsräume unbürokratisch, dauerhaft und hauptamtlich besetzt werden. Diese sollten dann auch bespielt und mit Leben gefüllt werden. „Die allermeisten Menschen in MV leben in ländlichen Räumen, nicht in der Stadt“, unterstreicht die Sozialwissenschaftlerin. Für sie ist der formale Titel der Promotion nicht der Hauptgrund für ihre wissenschaftliche Arbeit gewesen, betont Melanie Rühmling. „Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema war spannend und erkenntnisreich.“ Auf der einen Seite konnte sie während der Recherche Fragen beantworten, auf der anderen hätten sich neue gestellt. Melanie Rühling findet es bemerkenswert, dass Personen aus ländlichen Räumen generell, aber eben auch Frauen in MV, beispielsweise in politischen Gremien immer noch unterrepräsentiert seien. Deshalb hoffe sie, dass ihr Thema über das Bleiben und Gehen in ländlichen Räumen von der Politik und der Zivilgesellschaft prominent behandelt werde.

Für die Universität sei insbesondere die Promotion der Beginn der wissenschaftlichen Laufbahn, so Ludwig. Daher habe die Universität Rostock ein eigenes Promotionsstipendienprogramm ausgeschrieben. Die Regelförderdauer des Programms „Unsere Besten promovieren in Rostock“ beträgt 42 Monate. Monatlich erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten 1.500 Euro.

Eine weitere wichtige Struktur für die wissenschaftliche Qualifikation sei die Graduiertenakademie, ergänzt Ludwig. Sie vertritt die Interessen der Nachwuchsforschenden in den Gremien, fördert inter- und transdisziplinäre Dialoge und vermittelt weitere Qualifikationen für die Karriere, zum Beispiel so genannte ‚soft skills‘, die die Fach- und Methodenkenntnisse durch persönliche Eigenschaften und soziale Kompetenzen ergänzen. Text: Wolfgang Thiel

PM · Foto: Julia Tetzke/Universität Rostock

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