Heimathafen
Giacomo Orth gewinnt den Rostocker Kunstpreis
Feb 26
Der in Bad Doberan lebende Künstler wurde in der Kunsthalle Rostock ausgezeichnet – einstimmig, wie Jurydirektor Jörg-Uwe Neumann bei der Preisverleihung betonte. Eine Entscheidung, die zugleich die Aufmerksamkeit auf eine junge künstlerische Position lenkt, die fest in der Region verwurzelt und dennoch zeitgenössisch ausgerichtet ist.
Orth, Jahrgang 1996, stammt aus Rostock und arbeitet heute als künstlerischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neue Medien und angewandte Grafik am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Grafik, Medienkunst und experimenteller Bildsprache – reflektiert, präzise und offen für aktuelle Fragestellungen.
Der Rostocker Kunstpreis wird 2025 zum 19. Mal verliehen. Ausgerichtet von der Kulturstiftung Rostock e. V., der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie der Kunsthalle Rostock und ermöglicht durch die Unterstützung der Versicherung PROVINZIAL NORD, würdigt er Künstlerinnen und Künstler, deren Werk eng mit Mecklenburg-Vorpommern verbunden ist.
In diesem Jahr war der Preis für künstlerische Grafik ausgeschrieben. Aus 43 Bewerbungen wählte die Jury mehrere Positionen aus – und entschied sich schließlich für Giacomo Orth. Seine Auszeichnung steht exemplarisch für eine neue Generation von Kunstschaffenden, die regionale Perspektiven mit zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet und damit den kulturellen Diskurs der Region sichtbar mitprägt.
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