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Keine Olympiade in Rostock
Sep 26
Olympia-Bewerbung: Rostock respektiert Entscheidung des DOSB Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger dankt allen Partnerinnen und Partnern für großes Engagement für Warnemünde
Die deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 wird ohne Rostock-Warnemünde als Austragungsort der Segelwettbewerbe ins internationale Rennen gehen. Die Außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat sich heute in Baden-Baden für München als deutschen Bewerber entschieden. München hatte Kiel als Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe benannt.
„Natürlich hätten wir uns heute eine andere Entscheidung gewünscht. Wir waren und sind davon überzeugt, dass Warnemünde hervorragende Voraussetzungen für olympische Segelwettbewerbe bietet“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger. „Aber eine Bewerbung bedeutet immer auch, eine Entscheidung zu akzeptieren. Deshalb gratuliere ich München und Kiel und wünsche der deutschen Bewerbung für den weiteren internationalen Prozess viel Erfolg.“
„Vor allem möchte ich heute Danke sagen“, so die Oberbürgermeisterin. „Hinter uns liegt ein intensiver Prozess, in den viele Menschen sehr viel Zeit, Fachwissen und Herzblut investiert haben. Mein Dank gilt unseren Segel- und Sportvereinen, dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Rostocker Kommunalpolitik, unseren Partnern aus der Wirtschaft und ganz besonders unserem Olympiakoordinator Dr. Heiko Lex. Wir haben gemeinsam gezeigt, was Rostock und Warnemünde als internationaler Segelstandort zu
bieten haben. Dieses Engagement war unabhängig von der heutigen Entscheidung nicht vergeblich.“
Kröger unterstreicht zugleich die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit mit Berlin+ sowie mit KölnRheinRuhr: „Ich danke unseren Partnerinnen und Partnern in Berlin und in Köln ausdrücklich für ihr Vertrauen. Dass die Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen 36 Jahre nach der deutschen Einheit neben allen sportfachlichen Argumenten ganz bewusst auf Rostock-Warnemünde als ostdeutschen Segelstandort gesetzt hat, ist ein starkes und wichtiges Zeichen.“
„Ich bedauere auch, dass München mit seiner Entscheidung für Kiel letztlich auf eine ausschließlich westdeutsche Standortkulisse gesetzt hat. Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland hätten aus meiner Sicht eine besondere Chance geboten, ein gesamtdeutsches Projekt auch durch die Wahl der Austragungsorte sichtbar zu machen. Diese Chance wird nun nicht genutzt. Die Entscheidung des DOSB respektieren wir selbstverständlich.“
Rostock wurde in Baden-Baden durch Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski, Erster Stellvertreter der Oberbürgermeisterin, den Präsidenten der Rostocker Bürgerschaft, Dr. Heinrich Prophet, und Olympiakoordinator Dr. Heiko Lex vertreten.
Rostock wird unabhängig von der Entscheidung seinen Anspruch als internationaler Segelstandort weiterverfolgen, unterstreicht die
Oberbürgermeisterin. Die im Bewerbungsprozess entstandenen Kontakte, Erfahrungen und Konzepte sind dafür eine gute Basis.
FOTO: Pepe Hartmann
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