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Punkteteilung im letzten Heimspiel: Empor trennt sich 28:28 vom Oranienburger HC
Mai 26
Die Handballer des HC Empor Rostock haben sich mit einem Remis von ihren Fans verabschiedet. Das Team von Trainer Michael Jacobsen trennte sich am Samstagabend (2. Mai) im letzten Drittliga-Heimspiel 28:28 (12:14) vom Oranienburger HC, die durch den Punktgewinn den Klassenverbleib perfekt machte.
Vor 580 Zuschauern in der Fiete-Reder-Halle begann Empor furios und führte 4:1. Wenige Sekunden später kassierte Elias Gansau nach einem Foul die Rote Karte. Nach dem 7:5 (12.) lief in den Reihen der Gastgeber nicht mehr viel zusammen. Der OHC drehte mit einem 4:0-Lauf zum 9:7 das Spiel.
„Ich hätte mir in der ersten Halbzeit eine bessere Leistung gewünscht. Da haben wir nicht genug aus unserer zweiten Welle gemacht“, erklärte Empor-Trainer Michael Jacobsen, der eine Leistungssteigerung seines Teams nach der Pause sah.
In der dramatischen Schlussminute überschlugen sich die Ereignisse. Tim Uhl, mit zwölf Treffern bester Werfer des HCE, brachte seine Mannschaft mit einem verwandelten Strafwurf mit 28:27 in Führung. Drei Sekunden vor dem Abpfiff gelang Anton Luis Wagner Douglas der Ausgleich. Der anschließende Wurf von Dennis Mehler zappelte im Netz, doch zuvor ertönte die Schlusssirene. So blieb es bei der Punkteteilung.
Nach der Partie wurden Michael Jacobsen und Spielmacher Julian Pratschner, den es zurück in seine österreichische Heimat zieht, verabschiedet. „Ich möchte mich bei allen bedanken. Die Zeit in Rostock war für mich und meine Familie wunderschön“, erklärte der scheidende Coach. Der Däne erinnerte an die beiden Stadthallen-Spiele und die Premiere in der Hansemesse und wünschte den Fans, seiner Truppe und dem Verein, „dass es zügig in Richtung Komplett-Profihandball, also hoffentlich eine Liga höher geht“.
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