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Grüner Rasen für die „Rote Erde“
Apr 26
KOE Rostock übergibt ersten neuen Kunstrasenplatz in der Hans-Sachs-Allee 45
Der Staub des Hartplatzes und große Pfützen nach starken Regenfällen sind endlich Geschichte: Am Freitag, 17. April 2026, hat der Eigenbetrieb KOE Rostock im Hansaviertel den ersten sanierten Fußballplatz auf der Sportanlage „Rote Erde“ offiziell übergeben. Das Areal in der Hans-Sachs-Allee 45 ist für eine Gesamterneuerung vorgesehen. Vor diesem Fußballplatz wurde im Jahr 2025 bereits ein neues Funktionsgebäude übergeben. Perspektivisch soll zum Abschluss auch noch der zweite Hartplatz erneuert werden.
OB Eva-Maria Kröger: „Moderne Voraussetzungen geschaffen“
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger sagte anlässlich der offiziellen Übergabe: „Eine der traditionsreichsten Rostocker Sportanlagen erstrahlt nun in frischem Glanz. Ich freue mich und bin stolz, dass wir den Nutzerinnen und Nutzern der ,Roten Erde‘ nach langem Durchhalten moderne Voraussetzungen für das Sporttreiben schaffen konnten. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen finden nun Bedingungen vor, die in die heutige Zeit passen. Den ansässigen Vereinen, insbesondere der SG Motor Neptun Rostock, danke ich für das unermüdliche, ehrenamtliche Engagement und wünsche hier immer viel Spaß – und natürlich viele Tore!“
Minister Christian Pegel: „Starkes Zeichen für den Zusammenhalt“
Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau MV: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung setzen wir ein starkes Zeichen für den Sport, die Jugend und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Rostock. Moderne und sichere Sportstätten sind ein zentraler Baustein für lebendige Kommunen und eine aktive Zivilgesellschaft.“
Laut Minister Pegel hat das Land Mecklenburg-Vorpommern die Sanierung mit einer Million Euro Fördermitteln aus dem Solidaritätsprogramm der Landesregierung unterstützt. „Mit diesem 20-Millionen-Euro-Sonderfonds entlasten wir als Land gezielt und unkompliziert Städte und Gemeinden, die sich in besonderem Maße bei der Aufnahme von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern engagieren – insbesondere dort, wo Gemeinschaftsunterkünfte oder Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes angesiedelt sind. Die zusätzlichen Investitionsmittel sind Dank und Anerkennung für die große Bereitschaft und Leistung bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten. Und wir sehen, in Rostock sind diese Mittel gut investiert: Sie kommen unmittelbar den Menschen vor Ort zugute – den Vereinen, Schulen sowie den vielen Sportlerinnen und Sportlern, die diesen Platz künftig nutzen werden. Mein Dank gilt der Hansestadt Rostock, die dieses wichtige Projekt ausgewählt hat, um einen modernen Sportstandort zu schaffen, der Bewegung, Fairness und Gemeinschaft fördert.“
KOE-Chefin Sigrid Hecht: „Fördermittel maßgeblich entscheidend“
KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht wies auf die Bedeutung der Fördermittelzusage aus dem Schweriner Ministerium für Inneres und Bau hin: „Diese Unterstützung war maßgeblich dafür, die Neugestaltung des Spielfeldes überhaupt umsetzen zu können.“
Neuer Kunstrasenbelag ersetzte abgenutzten Schotterplatz
Die Anlage mit zwei Großspielfeldern wurde in den 1950er-Jahren errichtet und seither nur sporadisch erneuert. Es handelt sich um das einzige Fußballgelände für den Vereinssport im Stadtzentrum. Nutzer sind die SG Motor Neptun und der Internationale FC, die Anlage wird vom Amt für Schule und Sport verwaltet.
Deutliche Abnutzungserscheinungen und eine defekte Drainage erschwerten bis zum Beginn der Sanierung im Frühjahr 2025 den reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb. Nun steht das erste Fußballfeld komplett erneuert wieder zur Verfügung. Der Platz erhielt einen Kunstrasenbelag, außerdem wurden die Regenentwässerung und die Zuwegung neu hergestellt. Die beauftragten Fachfirmen haben dafür mehr als 5.800 m² Kunstrasen, 2.250 m3 Filterschicht für das Spielfeld, 1.700 m3 Tragschicht für Sportfeld, Wege und Zufahrt sowie nahezu 150 Tonnen Quarzsand verbaut.
Regenwasser wird für Bewässerung im Botanischen Garten genutzt
Gut für die Umwelt: Das Regenwasser vom sanierten Kunstrasenplatz sowie vom Gründach des neuen Funktionsgebäudes wird gesammelt und über ein Leitungssystem inklusive Sedimentationsanlage in einen Teich des benachbarten Botanischen Gartens eingeleitet. Dafür wurden eine Drainageleitung mit 1.150 m Länge und eine 240 m lange Regenwasserleitung verlegt. Diese Maßnahme unterstützt bei der nachhaltigen Bewässerung der Grünanlagen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betrugen 1,46 Mio. Euro.
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