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Rostock setzt auf Dialog im Viertel: Beteiligungsformat „Viertelzeit" wird fortgeführt
Apr 26
Das Beteiligungsformat „Viertelzeit" geht in die nächste Runde. Nach der erfolgreichen Pilotphase im vergangenen Jahr im Hansaviertel wird der Dialog zwischen den Einwohnerinnen und Einwohnern, den Ortsbeiräten und der Stadtverwaltung nun weiter ausgebaut. Sowohl in Evershagen als auch in Schmarl wird das Format erstmals erprobt. Im Hansaviertel findet derweil die zweite „Viertelzeit" statt.
Ziel des Formats: Menschen niedrigschwellig zu erreichen und sie darauf aufmerksam zu machen, dass die Ortsbeiräte zentrale Anlaufstellen in den Stadtteilen sind, um Hinweise, Sorgen und Ideen einzubringen. Statt klassischer Bürgerversammlungen setzt „Viertelzeit" stattdessen auf gemeinsame Rundgänge durch die Stadtteile. Vor Ort werden konkrete Themen aufgegriffen und gemeinsam diskutiert – dort, wo sie entstehen und erlebt werden.
Der Dialog steht im Mittelpunkt. Welche Themen bewegen die Menschen? Was läuft gut, wo gibt es Handlungsbedarf? Und welche Ideen gibt es für die Zukunft des eigenen Viertels? Die erste Viertelzeit startet am Mittwoch, 15. April 2026, um 17 Uhr in Evershagen. Treffpunkt ist das Center Am Scharren. Während des rund 90-minütigen Spaziergangs stehen unter anderem die Aufenthaltsqualität im Stadtteilzentrum, die Nahversorgung, Freizeitangebote sowie das Fischerdorf als Naherholungsraum im Fokus.
Am Freitag, 17. April 2026, um 17.30 Uhr folgt die zweite „Viertelzeit" im Hansaviertel – dem Stadtteil. Startpunkt ist die Parkstraße/Ecke Ernst-Heydemann-Straße. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Verkehrssicherheit, Wohnen und Nachtleben sowie die Nutzung von Grün- und Freizeitflächen.
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 18 Uhr gibt es dann erstmals auch eine „Viertelzeit" in Schmarl. Treffpunkt ist Haus 12. Thematisch geht es unter anderem um Stadtteilentwicklung, leerstehende Gebäude, um die soziale Infrastruktur und kreative Projekte im Quartier.
Ein zentrales Element des Veranstaltungsformats sind sogenannte „Plauderfragen", die den Austausch während der Rundgänge anregen und Gespräche zwischen den Teilnehmenden fördern. Auf diese Weise bringt die „Viertelzeit" Beteiligung direkt in die Quartiere – persönlich, dialogorientiert und auf Augenhöhe.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
PM · Foto: Josefine Rosse
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