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Punkte-Duell in der „Hölle Nord“: Empor will gegen DHK Flensborg zurück in die Erfolgsspur
Mrz 26
Bei den Handballern des HC Empor sitzt der Stachel der Enttäuschung über die 20:25-Heimpleite gegen den EHV Aue tief. In der Truppe herrsche Unzufriedenheit, beschreibt Rostocks Cheftrainer Michael Jacobsen die Stimmung. „Es wird spannend zu sehen, wie sie darauf reagiert“, fügt der 41-Jährige mit Blick auf die Auswärtspartie am Samstagabend (14. März) gegen DHK Flensborg hinzu.
Für Jacobsen ist es eine Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte. Der Däne war acht Jahre als Trainer und Sportlicher Leiter der Nachwuchsakademie der SG Flensburg-Handewitt tätig. Unter seiner Regie wurde die A-Jugend der SG zweimal Deutscher Meister. „Für mich ist es ein schönes Wiedersehen“, sagt Jacobsen, der bis auf Weiteres auf Michl Reichardt (Knieprobleme) verzichten muss.
Die SG veranstaltet einen „Tag der Youngster“ und zieht dafür von der Idreatshalle (648 Plätze) in die 2000 Zuschauer fassende Wikinghalle in Handewitt um, die bis 1995 Heimspielstätte der Flensburger war und den Spitznamen „Hölle Nord“ trug.
Mit dem DHK „erwartet uns eine junge Truppe, deren Spiel von großen Schwankungen geprägt ist“, meint Jacobsen.
Im Hinspiel verbuchte der HCE nach einem zwischenzeitlichen 16:14 (35.) einen 32:23-Kantersieg. DHK-Coach Magnus Jensen, der zugleich Nachwuchskoordinator der Flensburg Akademie ist, setzt im Angriff viel auf das System mit dem siebten Feldspieler. „Das müssen wir gestoppt bekommen mit sehr viel Arbeit und Intensivität, so dass wir Fehler provozieren und ins Laufen kommen“, meint Jacobsen.
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