Min Warnemünn
Spuren eines Weltkünstlers im Ostseebad
Jan 26
Gemeinsam mit der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde hat der Verein „Edvard-Munch-Haus e.V.“ erstmals den neuen Kunstpfad „Edvard Munch in Warnemünde“ der Öffentlichkeit präsentiert.
Um dem Warnemünder Publikum auch außerhalb des Edvard-Munch-Hauses den Zugang zu Edvard Munch und seinem Wirken in Warnemünde zu vermitteln, hat der Verein den Kunstpfad „Edvard Munch in Warnemünde“ entwickelt. Dieser führt an sieben Stationen entlang des Alten Stroms und der Strandpromenade bis zur Wilhelmshöhe. Die Stationen erzählen vom Aufenthalt des norwegischen Malers Edvard Munch in Warnemünde in den Jahren 1907 und 1908. Für die Schilder wurde ein eigenes Design entwickelt, das die im Rahmen umfangreicher Recherche ausgewählten Bilder, Textzitate, Briefe, autobiografischen Berichte von Munchs Freunden, Sachinformationen zu Leben und Arbeit Munchs in Warnemünde und zu Warnemünder Gegebenheiten jener Jahre exemplarisch aufbereitet.
Mit den sieben Stationen des Munch-Pfades – Der Bahnhof 1907/Die Trajekt-Verbindung Warnemünde–Gedser (1), Hosmanns Hotel (2), Am Strom 53 (3), Am Strom 30 (4), Hotel Rhon (5), Die Strandbäder (6), und das Ausflugslokal Wilhelmshöhe (7) – entsteht eine Orientierung durch die unmittelbar zugänglichen Markierungen, die Munchs Geschichte dauerhaft im Warnemünder Stadtbild verankern und ohne technische Hürden spontane Entdeckungen ermöglichen. Vor kurzem wurden die Informationsschilder an den sieben Stationen montiert.
Audioguides können mit QR-Code aktiviert werden
Alle Schilder sind mit einem QR-Code versehen, mittels dessen weitere Informationen abgerufen werden können. Bis Jahresende wird darüber hinaus zu jeder Station ein Audioguide bereitgestellt, der ebenfalls über den QR-Code abgerufen werden kann. Die Audioguides bilden einen zentralen Bestandteil des Projekts: Sie bauen logisch auf dem physischen Pfad auf, vertiefen die Inhalte der einzelnen Stationen und erweitern sie um atmosphärische, quellennah erzählte Hintergründe. So entsteht ein hybrides Format, das die Stärken analoger und digitaler Vermittlung optimal verbindet und den Warnemünder Gästen ein deutlich reichhaltigeres Munch-Erlebnis bietet, als dies bisher möglich war.
Bild: Engagieren sich für eine lebendige Kunstgeschichte in Warenmünde – Alexander Christen von der Stadtwerke Rostock AG (v.li.), Axel Tolksdorff vom Ortsbeirat Warnemünde, Vereinsvorsitzender Ulrich Groß, Diakon Folkert J. Janssen, Holger Matthäus sowie René Gottschalk von der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde. Die erste Station befindet sich am Bahnhof, die zweite an dem Hotel, in dem der Künstler zunächst gewohnt hatte. Großes Interesse an der Geschichte und den Werken des faszinierenden Künstlers, der viele Spuren in Warnemünde hinterlassen hat, gibt es nicht nur bei den norwegischen Kreuzfahrttouristen. (Foto: TZ)
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