Die letzte Staffel des vielfach ausgezeichneten Krimi-Klassikers liegt inzwischen schon einige Zeit zurück. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei den Fans auf neue Folgen. Zwar hat sich Sky als bisheriger Kooperationspartner inzwischen zurückgezogen, doch die ARD führt die erfolgreiche Serie weiter. Das Warten auf die nächste Staffel hat damit bald ein Ende.
Wie die ARD bestätigt hat, wird sich die fünfte und zugleich finale Staffel am Roman „Märzgefallene. Gereon Raths fünfter Fall“ orientieren. Die Geschichte führt ins Berlin des Winters 1933 – und damit in eine Zeit, in der die Nationalsozialisten nach der Macht greifen und die politischen Verhältnisse innerhalb kürzester Zeit grundlegend verändern. Mit Hitlers Ernennung zum Reichskanzler beginnt das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Charlotte Ritter ermittelt in einer Mordserie an ehemaligen Frontsoldaten. Verbindungen und Motive reichen in das Jahr 1918 zurück. Eine brisante Akte ist verschwunden, die Hitlers Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg in ein neues Licht rückt. Politischer Sprengstoff – und die Betroffenen scheinen vor nichts zurückzuschrecken, um die Akte in ihren Besitz zu bringen… auch nicht vor Mord. Als Gereon Rath plötzlich spurlos verschwindet, weiß Charlotte nicht, ob sie ihn je wiedersehen wird.
In der fünften Staffel von „Babylon Berlin“, frei nach Motiven des Romans „Märzgefallene“ von Volker Kutscher, kehren in den Hauptrollen Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter zurück.
Acht neue Episoden beleuchten die Tage zwischen Machtübernahme und Reichstagsbrand. „Babylon Berlin“ tanzt die letzten Tänze, feiert schillernde Nächte, reist nach Köln, nach Paris und kehrt immer wieder nach Berlin zurück. Ein letztes Aufbäumen, erste Abschiede: „Babylon Berlin“ begleitet vertraute Figuren aus der Nacht in das kalte Licht des Morgens. Die fünfte Staffel ist das Finale einer zehnjährigen Entwicklung. Ein Jahrzehnt brauchte es, um fünf Jahre deutscher Geschichte in einer bis dato so nie gesehenen Intensität lebendig werden zu lassen. Nach dem Beschwören von Asche und Staub, nach Tagen wie Gold sehen wir jetzt, wie der Faschismus dem Totentanz die Bühne bereitet. Nichts dabei geschieht von Geisterhand.
ab 19.09.2026 ARD
Foto: © X Filme Creative/ARD Degeto Film/WDR/SWR/H
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