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Empor Rostock verzichtet auf Zweitliga-Lizenz und richtet sich sportlich neu aus

Empor Rostock verzichtet auf Zweitliga-Lizenz und richtet sich sportlich neu aus

Mrz 26
Mit regionaler Identität und klarem Entwicklungskonzept in die Zukunft
Im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitstreffens von Aufsichtsrat, Vorstand und Geschäftsführung hat sich der HC Empor Rostock intensiv mit der sportlichen und wirtschaftlichen Ausrichtung der Empor Handball GmbH sowie des Vereins für die kommenden Jahre beschäftigt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation hat sich der Verein dazu entschieden, für die kommende Saison keine Lizenz für die 2. Handball-Bundesliga zu beantragen und sich darauf zu konzentrieren, die sportlichen und strukturellen Grundlagen für einen zukünftigen Aufstieg gezielt weiter zu stärken. Sieben Spieltage vor Saisonende liegt Empor derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz mit Rückstand auf die Aufstiegsränge. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – insbesondere im Partnerumfeld sowie in der Empor Handball GmbH – erfordern eine verantwortungsvolle und realistische Planung.
Diese Entscheidung ist Teil eines strategischen Ansatzes, der sportliche Entwicklung, wirtschaftliche Stabilität und strukturelle Anpassung konsequent miteinander verbindet. „Wir haben die Situation klar analysiert. Es ist der richtige Zeitpunkt, Kraft zu tanken, um anschließend wieder stabil wachsen zu können“, erklärt Geschäftsführer Tristan Staat.

Ausgehend von Gesprächen auf Initiative von Cheftrainer Michael Jacobsen wurde gemeinsam entschieden, die bestehende Vertragsoption zu nutzen und die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden. Die Entscheidung erfolgte aus der Überzeugung heraus, dass für beide Seiten der richtige Zeitpunkt für eine neue Phase gekommen ist.

In dieser Saison hat Michael Jacobsen der Mannschaft wichtige Anstöße gegeben und maßgeblich dazu beigetragen, eine klare sportliche Entwicklung einzuleiten, auf der der Verein weiter aufbauen wird. Michael Jacobsen: „Ich habe die Zeit in Rostock sehr geschätzt und bin dankbar für die Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem gesamten Umfeld. Wir haben gemeinsam eine Entwicklung angestoßen, die Empor nun weiterführen kann. Für mich persönlich ist es der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt zu gehen. Wir haben gemeinsam offen darüber gesprochen, wie eine erfolgreiche Zukunft aussehen könnte. Dabei gab es zum Teil unterschiedliche Auffassungen, daraufhin habe ich die Klausel in meinem Vertrag geltend gemacht. Bis zum Ende der Saison werde ich weiterhin alles dafür tun, die Entwicklung der Mannschaft bestmöglich voranzutreiben.“

Tristan Staat sagte: „Michael hat in kurzer Zeit wichtige Impulse gesetzt, der Mannschaft eine klare Struktur gegeben und sie auf einen guten Weg geführt. Für seine Arbeit und sein Engagement möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“

Aufgrund der Entscheidung werden Geschäftsführung und sportliche Leitung unmittelbar Gespräche mit Trainerkandidaten aufnehmen, die sowohl zur sportlichen Ausrichtung als auch zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Vereins passen.

Klarer sportlicher Weg mit Entwicklungsperspektive
Für die kommende Saison wird der HC Empor Rostock auf eine Mannschaft setzen, die auf einem stabilen Kern erfahrener Spieler aufbaut und gleichzeitig gezielt auf Entwicklung setzt.

Das aktuell feststehende Gerüst besteht aus Robert Wetzel, Leon Mehler, Elias Gansau, Alexander Schütze, Julius Siegler, Matheus Costa Dias, Kay Funke, Richard Lößner und Dennis Mehler. Gespräche mit weiteren Leistungsträgern laufen.

Ergänzt werden soll das Team durch Spieler aus der Region und dem eigenen Nachwuchs, die schrittweise an das Niveau im Männerbereich herangeführt werden. Insbesondere die U23, die in der Regionalliga Ostsee-Spree eine sehr erfolgreiche Saison spielt, wird dabei eine wichtige Rolle im zukünftigen sportlichen Konzept einnehmen.

„Wir wollen eine Mannschaft entwickeln, die sich über Einsatz, Identifikation und Entwicklung definiert. Dazu gehören auch Spieler aus der Region, die für den Verein stehen und den nächsten Schritt gehen wollen“, erklärt Staat.

Nachwuchs als zentraler Baustein des Vereins.
Der HC Empor Rostock wird seine Rolle als Landesleistungszentrum im männlichen Bereich weiter stärken und den Nachwuchsbereich gezielt ausbauen. Aktuell sind alle Nachwuchsmannschaften in den jeweils höchsten Spielklassen vertreten.

Zur neuen Saison wird wieder eine hauptamtliche Position für die Nachwuchskoordination geschaffen. „Der Nachwuchs ist das Fundament unserer zukünftigen Entwicklung. Wir wollen diesen Weg konsequent weitergehen und jungen Spielern aus Rostock und der Region eine echte Perspektive im Leistungsbereich geben“, sagt Vorstandsvorsitzender Tobias Woitendorf.

Die kommenden Jahre stehen im Zeichen bewusster Konsolidierung und Weiterentwicklung. Ziel ist es, den HC Empor Rostock innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre sportlich und wirtschaftlich so aufzustellen, dass eine Rückkehr in höhere Ligen aus eigener Kraft möglich ist.

Das nächste Heimspiel bestreitet Empor Rostock am 4. April erstmalig in der HanseMesse Rostock gegen die zweite Mannschaft des DHfK Leipzig.
Die im Rahmen des Arbeitstreffens getroffenen Entscheidungen und Verabredungen wurden von Aufsichtsrat, Vorstand und Geschäftsführung gemeinsam getragen. Alle Beteiligten verständigten sich darauf, den eingeschlagenen Weg geschlossen weiterzuverfolgen.

PM

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