Mehr als 2.200 Unterzeichnungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig den Rostockerinnen und Rostockern der Erhalt der Straßenbahnlinie bis zur Haltestelle „Neuer Friedhof“ ist.
Mit der bereits beschlossenen Netzerweiterung „West-Tangente“ und den Neubau der Brücke Rennbahnallee plant die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, den Rückbau des Streckenabschnittes zwischen „Zoo“ und „Neuer Friedhof“, welcher zukünftig durch Busse ersetzt werden soll.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wehren sich aktuell gegen diese Entscheidung und fordern vehement eine Neubetrachtung der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof sowie zur Planung des Brückenbauprojektes Rennbahnallee. Hintergrund dieser Forderung ist, dass für die Planungen alte Fahrgasterhebungen herangezogen wurden, welche zudem aus Zeiten von vor dem Deutschlandticket stammen. In zahlreichen Kommentaren monieren die Unterzeichner, dass Busse keine pünktliche Alternative seien und hier nicht an die mobilitätseingeschränkte Bevölkerung gedacht wurde.
Der Anstieg der Fahrgastzahlen von 41,5 Mio. im Jahr 2019 auf 46,2 Mio. im Jahr 2024 zeigt sehr deutlich, dass der ÖPNV in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock an Akzeptanz gewinnt und stärker denn je genutzt wird.
Der Erhalt von „grünen Verkehrsmitteln“ muss nach Ansicht der Petitionsunterstützer oberste Priorität haben. Grund dafür sind auch die baulichen Veränderungen im Umfeld der Haltestelle. Die Erschließung des neuen Wohngebiets „Kiefernweg“ mit 228 Parzellen, der Neubau einer weiteren Kita, zahlreiche Lückenbebauungen im Umfeld des Wohngebiets „Kiefernweg“ und „Fichtenweg“ und das stetige Wachstum der Nachbargemeinde Kritzmow hätten durchaus Auswirkungen auf die aktuelle und zukünftige Tram-Nutzung, welche zwingend neu betrachtet werden muss.
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