Sport
Rostocks WasserspringerInnen brauchen einen Bus
Jan 26
Zu 60?% wird ein guter Wasserspringer an Land trainiert, heißt es. Für die Rostocker Wasserspringerinnen und Wasserspringer sind es aktuell 85?% des Trainings, die sie an Land absolvieren. Seit bereits sechs Monaten sind das 25-Meter- und das Sprungbecken in der Neptunschwimmhalle Rostock für notwendige Umbauarbeiten geschlossen.
Am härtesten trifft es dabei die Springerinnen und Springer des WSC Rostock e.V., denn weil sich in ganz Mecklenburg-Vorpommern keine Halle – mit wenigstens passablen Trainingsbedingungen – zum Ausweichen finden ließ, verbringen die Sportlerinnen und Sportler des Rostocker Erfolgsvereins seit knapp einem halben Jahr einen Großteil ihrer Zeit „auf Reisen“ nach Berlin, Dresden, Leipzig – und die kleineren Springerinnen und Springer auch nach Lübeck –, um wenigstens klägliche 15?% des Trainings im Wasser absolvieren zu können.
Viele von ihnen opfern jedes ihrer Wochenenden und fahren samstags oder sonntags am frühen Morgen nach Berlin oder Lübeck, weil es sich nach Schulschluss eben nicht schnell mal in ein anderes Bundesland und rechtzeitig zum Abendessen zurückfahren lässt. Es ist eine besondere Herausforderung für Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie deren Familien, die sie derzeit mit viel Gutem Willen und großer Geduld meistern.
Von Nachteil ist, dass der Verein aktuell Fahrzeuge leihen oder mieten muss, um von Rostock zum dringend nötigen Wassertraining zu gelangen. Der sehnlichste Wunsch ist daher ein eigener Kleinbus, der sich jedoch nicht einfach aus der Portokasse finanzieren lässt.
Deshalb hat der WSC Rostock e.V. gemeinsam mit der OstseeSparkasse eine Cofunding-Aktion gestartet und bittet um Unterstützung. Unter „99funken.de“ in den Kategorien Sport und Rostock / „Tradition Wasserspringen in Rostock erhalten!“ können die jungen Sportlerinnen und Sportler mit einer Spende unterstützt werden.
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