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Shuji Hijiya – Malerei, Zeichnung aus Japan
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Kunsthalle
(Kühlungsborn) |
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Shuji Hijiya (1942–2018) war ein japanischer Maler, der den größten Teil seines Lebens in Deutschland verbrachte. Nach Ausstellungen in den 70er Jahren zog er sich zurück, um fernab vom Kunstbetrieb weiterzuarbeiten. Viele Werke blieben bis zu seinem Tod ungesehen – Bilder, die erst jetzt, Jahrzehnte nach ihrer Entstehung, ans Licht kommen.
Der Künstler, 1942 im japanisch besetzten China geboren, studierte zunächst Soziologie in Tokio, bevor er nach Wien und Deutschland kam. In Ostholstein und Berlin fand er über Jahrzehnte hinweg zu einer eigenständigen, westlich geprägten Bildsprache. Zugleich blieb seine Malerei durchdrungen von einem fernöstlichen Empfinden für Leere, Zeit und Vergänglichkeit.
Die Ausstellung lädt dazu ein, dieses Werk zu entdecken.
Hijiya entwickelt in seinen Bildern eine Form von Stillleben der Seele: kein naturalistisches Abbild, sondern eine Verdichtung von Wahrnehmung und Erinnerung.
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