Wolfgang Herrndorfs Jugendroman um die beiden Außenseiter Maik
Klingenberg aus Marzahn und Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, Sohn
russischer Spätaussiedler, hat seit seinem Erscheinen 2010 einen
Siegeszug in mehr als 25 Ländern angetreten; die Adaption für die Bühne
war zeitweise das am häufigsten gespielte Theaterstück in Deutschland.
Tschick
ist wie ein Road-Movie, eine Geschichte von Mut und dem Überwinden der
Einsamkeit. Um Schule, die erste Liebe und um Ostdeutschland geht es
auch, und natürlich darum, was man alles erleben kann mit einem
geklauten Lada Niva. Denn mit dem will Tschick zu seinem Großvater in
die Walachei fahren. Sagt er jedenfalls.
Das Theater Hagen hat 2017 eine pulsierende, packende Musiktheaterfassung von Tschick
herausgebracht. Als Komponist wurde Ludger Vollmer beauftragt, einer
der erfolgreichsten deutschen Opernkomponisten. Das Stück ist inzwischen
im Repertoire der Opernhäuser angekommen, darunter etwa die Wiener
Staatsoper. Für die Inszenierung in Rostock kehrt Matthias Piro mit
seinem Team zurück ans Volkstheater. Der junge Regisseur hatte mit
seinem Profi- Debüt Die Winterreise in der vergangenen Spielzeit überregional für Furore gesorgt.
Ab 13 Jahren
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