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Willkommen Jordan! Erster Roter Panda im Zoo Rostock erkundet sein neues Revier

Willkommen Jordan! Erster Roter Panda im Zoo Rostock erkundet sein neues Revier

Jun 24
Mit der Unterstützung der WIRO macht der Zoo Rostock auf die starke Gefährdung der asiatischen Katzenbären aufmerksam

Viel Geduld war gefragt, aber nun ist der erste Rote Panda (Ailurus fulgens) im Zoo Rostock angekommen und zu sehen. Die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH hat das neue Projekt im Zoo Rostock durch die Übernahme eines Teils der Umbaukosten des ehemaligen Geheges der Schneeziegen unterstützt. Katzenbär, Feuerfuchs, Roter oder Kleiner Panda – der flinke Einzelgänger aus dem Himalaya mit den vielen Namen zählt laut Weltnaturschutzunion IUCN zu den stark gefährdeten Arten. In der Natur gibt es schätzungsweise nur noch weniger als 10.000 erwachsene Tiere. Zoodirektorin Antje Angeli hat heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der WIRO-Geschäftsführung, Ralf Zimlich, den Neuzugang Jordan vorgestellt.
„Wir sind sehr glücklich, dass sich unser erster Roter Panda gut eingelebt hat“, sagte Zoodirektorin Antje Angeli. „Jordan kam am 8. Mai in Rostock an und hat sich zunächst hinter den Kulissen eingewöhnt. In dieser Woche haben wir sie ganz vorsichtig an ihr neues Revier herangeführt, welches sich Jordan mit drei Himalaya-Tahren teilen wird. Jordan wurde am 23. Juni 2023 im Zoopark Chomutov in Tschechien geboren und wird somit kommende Woche ein Jahr alt.“

Die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH unterstützt den Zoo Rostock seit vielen Jahren als Premiumpartner für den Natur- und Artenschutz. Neben den Galapagos-Riesenschildkröten und Orang-Utans gehören nun auch die Roten Pandas zu den Patentieren der kommunalen Vermieterin. Auch WIRO-Chef Ralf Zimlich freut sich über die Ankunft der kleinen Roten-Panda-Dame. „Nach den Umbauarbeiten am Gehege war die Wartezeit doch länger als gedacht. Umso schöner ist es, dass wir nun den ersten Roten Panda bei uns im Zoo Rostock begrüßen können. Jordan ist wie unsere anderen Patentiere auch eine Botschafterin ihrer Art, die akut bedroht ist. Es liegt uns sehr am Herzen, die Zoobesucher auf diese Umstände aufmerksam zu machen und sie zu animieren, sich selbst aktiv für den Natur- und Artenschutz zu engagieren.“
Vor dem Einzug der neuen Bewohner wurde die 860 Quadratmeter großen Anlage mit Unterstützung der Bad Doberaner Firma Metallbau Ott nachhaltig umgebaut. So wurden unter anderem auch die alten Zaunfelder nach einer Frischekur wiederverwendet.

Für Jordan gibt es extra Pandacakes
„Jordan ist inzwischen etwas zutraulicher geworden. Am Anfang war sie sehr schüchtern“, berichtete die Kuratorin für Säugetiere, Daniela Lahn. „Sie bekommt im Zoo überwiegend Gemüse und Bambus. Dazu gibt es noch Pellets und ein spezielles Pulver für Rote Pandas, welches man mit Wasser anmischt und dann kleine Kugeln daraus formt, der sogenannte Pandacake.“
Auf der Anlage leben bereits seit vergangenem Herbst drei Himalaya-Tahre (Hemitragus jemlahicus). Die geschickten Gebirgskletterer aus der Familie der Hornträger sind in der Heimat der Roten Pandas, der Himalaya-Region, verbreitet und bewohnen dort Höhenlagen bis zu 4.000 Metern. Sie sind gesellig und leben zumeist in nach Geschlecht getrennten Gruppen zusammen. Die beiden Weibchen sind aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg nach Rostock gezogen. Das Männchen stammt aus dem Wildpark Lüneburger Heide.
„In den ersten Monaten soll Jordan erst einmal von den künftigen Wild-WG-Partnern getrennt bleiben und sich richtig einleben“, so Daniela Lahn.  „Danach ist eine Vergesellschaftung mit den Tahren geplant, wobei sich Jordan jederzeit auf eine kleinere Anlage zurückziehen kann.“

Hoffnung auf einen zweiten Roten Panda
Der Rote Panda lebt an den Hängen des Himalaya-Gebirges in Asien, hauptsächlich in Indien, Nepal, Bhutan, Myanmar und China. Hauptgründe für seine Gefährdung sind die illegale Bejagung und die immer stärkere Nutzung seines Lebensraumes für die Landwirtschaft. Seinen Namen verdankt der Rote Panda seinem vorwiegend roten Fell und seiner Fressgewohnheit. Neben Bambus, Wurzeln und Beeren ernährt er sich in der Wildnis auch hin und wieder von kleinen Tieren, Eiern oder Jungvögeln. Mit seinem berühmten schwarz-weißen Namensvetter ist er nicht verwandt, er gehört zur Familie der Katzenbären.
„In den letzten 50 Jahren ist die wilde Population um 40 Prozent zurückgegangen“, machte die Zoodirektorin das Ausmaß der Gefährdung deutlich. „Gerade deshalb ist es von besonderer Bedeutung, für ausreichend Nachwuchs im Bestand zu sorgen. Die Zoopopulation wird über ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm unter Federführung des Rotterdamer Zoos geregelt. Jordan soll natürlich nicht allein bleiben. Wenn in diesem Jahr ausreichend Jungtiere geboren werden, könnte im nächsten Jahr ein einjähriges Tier dazu ziehen“, kündigte Antje Angeli an. „Rote Pandas sind allerdings Einzelgänger, die nur während der Paarungszeit zusammenkommen.“

PM · Foto: Steffen Ahlefeldt

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