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10:00
Tag des offenen Denkmals „Handwerk, Technik, Industrie“
1 Kommentare zu Tag des offenen Denkmals „Handwerk, Technik, Industrie“ 1
 
Programm am Sonntag, 13. September

Fischereihafen Marienehe
(S- und Straßenbahnhaltestelle Marienehe, Fußweg an der Sporthalle
vorbei über die Brücke, neben dem Einkaufsmarkt):

Fischhalle Alter Hafen Nord 216
10 - 17 Uhr: Führungen durch die ehemalige Fischhalle, die jetzt von
der Firma UAD genutzt wird. An der Mitte der 50er Jahre errichteten
Fischhalle wurden die Fische angelandet, in der Halle verarbeitet und an
der Landseite direkt auf LKWs oder Eisenbahnwaggons verladen.

Schaltstation Alter Hafen Nord 301 - Studio 301
10 - 17 Uhr: Führungen durch das als Foto- und Filmstudio umgebaute
Gebäude
Präsentation eines Kurzfilmes zur Geschichte des Gebäudes und dessen
Sanierung
Die Schaltstation wurde 1954 für die Elektroversorgung des neu
entstehenden Fischkombinates Rostock errichtet. Das ganz in Klinker
aufgeführte Gebäude knüpft in seiner Gestaltung an bewährte Vorbilder
an, wie sie vor allem in Berlin zu finden sind. Dort wurden in den
zwanziger und dreißiger Jahren stilbildende Industriebauten für die
Elektroindustrie und die Stromversorgung errichtet.

Innenstadt

Ehemaliges Elektrizitätswerk Bleicherstraße 1 – Seniorenresidenz „Am
Warnowschlösschen“
Schalthalle und Umspannstation
10 - 17 Uhr: Führungen sowie Vorträge und Ausstellung zur
Industriegeschichte des Gebietes: Elektrizitätswerk, Dolbergschen
Maschinenfabrik, Heinkel-Zweigwerk und Gaswerk.
Das 1900 eröffnete Elektrizitätswerk beherbergt nach stilvoller
Sanierung seit 2014 eine Seniorenresidenz. Der Name spielt auf das
schlossartige Erscheinungsbild des imposanten Eckgebäudes an,
ursprünglich das Verwal
tungsgebäude des E-Werkes. Die hofseitige
Schalthalle ist heute ein Begegnungs- und Veranstaltungssaal. Direkt am
Mühlendamm wurde 1959 eine Umspannstation als anspruchsvoll gestalteter
Neubau errichtet. Die Schalttechnik ist nicht mehr in Betrieb, aber
original erhalten und kann besichtigt werden.

Kuhtor – Hinter der Mauer 2
10 - 17 Uhr Besichtigung und kulturelle Angebote
Es ist das älteste Tor Rostocks, 1262 urkundlich erwähnt. Ursprünglich
der südliche Stadteingang, ging diese Funktion bald an das Steintor
über. Danach diente das Tor nur noch dem Viehaustrieb. Später war es
Gefängnis und Wohnhaus. Nach Wiederaufbau des im II. Weltkrieg stark
beschädigten Gebäudes war es lange Zeit Sitz des Literaturhauses; heute
werden hier Weiterbildungsangebote und Mediationen in stimmungsvoller
Atmosphäre angeboten.

Beginenberg 2
10 - 17 Uhr
Ausspanne(n) bei Maria Pistor
Kleine kulinarische Angebote im verwunschenen Garten. Ausstellung:
„Denk- und Fühlmale“ Plastiken, Skulpturen und Gemälde von Sigrid
Strohschen, heute live an der Staffelei
Hier haben Reisende früher ihre Pferde ausspannen und versorgen können,
daher stammt die Bezeichnung Ausspanne.

Ruhepol - Wollenweberstraße 62b
Ehemals Speicher, Schmiede und Brauhaus
10 - 17 Uhr: Der Ruhepol Rostock zeigt genussvoll Geschichtliches zum
Brauhandwerk in Rostock mit freundlicher Unterstützung der Hanseatischen
Brauerei Rostock
Von der ehemaligen Voßschen Brauerei haben sich das Sudhaus (um 1800)
und mehrere
Speicher erhalten, die sich um einen idyllischen Wohnhof gruppieren. Im
straßenseitigen Speicher wurde im 19. Jh. eine Schmiede eingerichtet, in
dessen eindrucksvollen Räumlichkeiten vor kurzem ein Ort der
Behaglichkeit und Entspannung entstanden ist.

Hochschule für Musik und Theater (HMT)
Beim Katharinenstift 8 - Orgelsaal
10.30 und 14.30 Führung durch den Orgelsaal (ursprünglich
Refektorium).
Frank Ivemeyer stellt die historischen Wandmalereien aus dem 17.
Jahrhundert vor
Die HMT ist seit 2001 im 1243 gegründeten Franziskanerkloster St.
Katharinen untergebracht. Bis ins 15 Jahrhundert wurden schrittweise die
Kirche und die Klostergebäude errichtet. Das Kirchenschiff wurde beim
Stadtbrand 1677 zerstört. Nach der Reformation bis 1991 diente der
Gebäudekomplex unterschiedlichen sozialen Zwecken. 1998 begannen die
umfangreichen Bauarbeiten zur Sanierung und Ergänzung der
Klosteranlage.

Koßfelderstraße 11
10 – 13 Uhr: Führungen durch das Haus
Die reiche Innenausstattung zeugt von der hervorragenden Handwerkskunst
vergangener Jahrhunderte. Hierzu zählen das getäfelte Speisezimmer mit
Wachsschnitzereien von 1589, die Tür im Erdgeschoss aus dem 16.
Jahrhundert, vielfältige Wandvertäfelungen, eine Kaminumrahmung aus
Eichenholz und Delfter Kacheln sowie Glasmalereien aus dem 17. und 18.
Jahrhundert.

Treppengiebelhaus Lagerstraße 26 und Speicher Strandstraße 26
da! Designakademie
10 - 18 Uhr: geöffnet im Rahmen der Illustrade – dem Festival für
Illustration
11 Uhr Ausstellungseröffnung im Speicher mit den Künstlern Klaus Walter
und Niels Walter.
Präsentation aktueller Studentenarbeiten der Fachklasse
Grafik/Illustration/Malerei
Das um 1600 erbaute ehemalige Brauhaus ist bekannt durch seinen
Treppengiebel und den zweiten vollständig erhaltene Hausbaum in Rostock.
Ab 1861 war hier die Tabakfabrik Pfenningsdorf & Genssen ansässig, die
auch den Speicher in der Strandstraße nutzte. Seit 2002 wird der Komplex
von der Designakademie genutzt, einer privaten Schule für Kommunikation
und Design.

Hausbaumhaus - Wokrenterstraße 40
10 - 17 Uhr: Führungen durch das spätgotische Kaufmannshaus,
Ausstellung zu Hausbaumhäusern
Das spätgotische Giebelhaus wurde um 1490 errichtet. Im Innern ist die
typische Struktur eines hanseatischen Kaufmannshauses erhalten
geblieben. Der Hausbaum ist ein massiger Eichenstamm, der auf einem
eigenen Fundament im Keller steht und die Last der Holzbalkendecke über
der Diele trägt. Dadurch entstand im Erd
geschoss eine große Halle mit
nur einer Stütze.


St.-Marien-Kirche
11 - 17 Uhr:
11 und 13 Uhr: Frau Peters: Führung durch die Marienkirche
11; 13 und 15 Uhr: Herr Korobenikov: Turmführung (jeweils max. 15
Personen)
11:30 und 14 Uhr Vortrag von Herrn Sakowski zur Geschichte und
Bedeutung der Kanzel
13 und 15 Uhr Orgelführung mit Herrn Kropf
12, 14, 16 Uhr Gewölbeführung mit Herrn Kootz
Fairer Kaffee, Kuchen, Basar. Informationen des Fördervereins
Die Kirche ist ein herausragender Bau der Backsteingotik. Er wurde in
mehreren gestalterisch unterschiedlichen Bauphasen ab Mitte des 13. Jh.
errichtet und im 15. Jh. vollendet. Die besonders wertvolle
astronomische Uhr von 1472 ist noch immer in Funktion.

Kröpeliner Straße 85 – Fachhochschule des Mittelstandes (FHM)
10 - 17 Uhr: Führungen durch die Räume der Hochschule
Das Gebäude wurde 1819 auf den Fundamenten der im Jahr zuvor
abgebrochenen Heiligen-Geist-Kirche als Druckerei „Adlers Erben“ vom
Universitätsbuchdrucker Friedrich Behm erbaut. Um 1885 wurde die
klassizistische Fassade im Stil der Neorenaissance verändert und fünf
Reliefs zum Thema Bürgertum und Handel eingefügt. In der 1. Hälfte des
20.Jh. erfolgten Erweiterungen zur Faulen Grube mit dem markanten
Übergang. Nach umfangreichen Umbauten beherbergt das Erdgeschoss
Ladengeschäfte und die Obergeschosse die FHM.

Kloster zum Heiligen Kreuz, Klosterhof 7
10 - 18 Uhr
Dauerausstellungen: Klöster in Rostock, Sakrale Kunst, Münzen,
Stadtansichten, Verfemte Moderne, Kunst in Mecklenburg, Kunsthandwerk,
Spielzeug, Niederländische Kunst; Sonderausstellung: „Rostock
geschäftig. Ein Schaufensterbummel".
Folgende Führungen werden angeboten:

10 Uhr Rostock geschäftig. Ein Schaufensterbummel
11 und 14 Uhr Dächer und Keller. Die Baugeschichte des Klosters, mit
Blick auf den Dachboden des „Neuen Hauses“ und in den Keller des
Südflügels
12 und 15 Uhr Fräulein und Demoiselle. Auf den Spuren der Nonnen und
Stiftsdamen im Kloster
13 Uhr Ein Museum im Kloster. Die Dauerausstellungen des
Kulturhistorischen Museums Rostock 16.00 Uhr Industrie-Stadt-Rostock;
Vortrag Dr. Steffen Stuth mit 100 Bilder zur Industriegeschichte
Das 1270 gestiftete und in mehreren Bauphasen errichtete
Zisterzienser-Nonnenkloster ist die einzige weitestgehend erhaltene
Klosteranlage in Rostock, seit 1980 Sitz des Kulturhistorischen Museums.
Die umfangreichen Restaurierungsarbeiten am Klosterkomplex wurden vor
kurzem abgeschlossen.

Schaltstation Großer Katthagen der Stadtwerke
10 - 17 Uhr: Führungen und Erläuterung der historischen Schalttechnik
Die Schaltstation wurde in den 1950er Jahren zur Versorgung der
Innenstadt errichtet. Die historische Schalttechnik von damals ist heute
noch zu bewundern und kann ohne Probleme ausprobiert werden, da sie
inzwischen stromlos ist. Für die aktuelle Stromversorgung sind nur noch
kleine kompakte Anlagen erforderlich.

Kröpeliner Tor - Geschichtswerkstatt
10 - 18 Uhr Besichtigung Feind zur Wehr. Zur Geschichte der Rostocker
"
11 Uhr Rundgang: Die Entwicklung der KTV: Bauern, Arbeiter, Studenten;

Gerd Hosch, Geschichtswerkstatt
11 Uhr: Mittelalterliches Handwerk Stadtführung mit Janina Niedbala
11.30 und 16.30 Uhr: Das 19. und 20. Jahrhundert in Rostock als Zeit
der Innovation in Technik, Industrie und Handwerk, Vortrag von Dr. Ingo
Koch
13 Uhr: Jurypreis-Verleihung der „Illustrade“, Kunstverein zu Rostock
e.V.
15 Uhr: Zur Geschichte des Kröpeliner Tores, Führung mit Gerd Hosch

Das repräsentativste Stadttor Rostocks entstand in 2 Phasen: Der
Unterbau stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts, die Obergeschosse aus
dem 14. Jahrhundert. 1969 erfolgte der Umbau zum Museum, heute zeigt
hier die Geschichtswerkstatt Rostock e.V. verschiedene Ausstellungen,
wie die Geschichte der Rostocker Stadtbefestigungen: „Dem Bürger zu Ehr,
dem Feind zu Wehr“ und Sonderausstellungen.

Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV)
Neben den folgenden Angeboten präsentiert der KTV-Verein von 11.3
0 bis
18 Uhr weitere Objekte, Läden und Werkstätten, die durch einen davor
stehenden gelben Stuhl gekennzeichnet sind. Das aktuelle Programm findet
sich unter: www.ktv-verein.de

Rundgänge zur Geschichte der KTV
11 Uhr: Die Entwicklung der KTV: Bauern, Arbeiter, Studenten; Gerd
Hosch, Geschichtswerkstatt
Treffpunkt: Kröpeliner Tor
12 Uhr: Zwischen Heinkelwand und Tankstelle. Die hundertjährige
Industriegeschichte des Werftdreieckes. Peter Writschan; Amt für Kultur
und Denkmalpflege;
Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Maßmannstraße
14 Uhr: Der Lindenpark. Die bewegte Geschichte des Alten Friedhofes.
Hannes Rother, Landschaftsarchitekt; Treffpunkt: Kriegsgräberstätte,
direkt gegenüber Imbiss am Saarplatz

Peter-Weiß-Haus (ehemals HdF) - Doberaner Straße 21
11 bis 16 Uhr: Führungen durch das Haus und die Baustelle
Gastronomie im Freigarten: 11 bis 24 Uhr
Finissage: „Skulpturen von Günter Brock“ in Anwesenheit des
Bildhauers. In den 1980er Jahren schuf er zahlreiche Figuren für das
Haus der DSF. Seine „Natascha mit dem Samowar“ ist noch heute hier zu
finden. Im Hauptflur die Ausstellung „Identität - Flucht – Exil“ .
Im Tiefparterre laden die neuen Räume des Hostels zur Besichtigung ein,
bei der offenen Baustelle im Turmgeschoss ist aktives Bauhandwerk zu
erleben.
Das Gebäude wurde 1864 als Ausflugsgaststätte Steinbecks Keller über
einem alten Bierkeller erbaut. 1884 übernahm es die Brauerei Mahn und
Ohlerich und ließ 1890 durch Ludwig Möckel, dem Architekten des
Ständehauses, einen neugotischen Saal anbauen. 1936 erfolgten
Erweiterungen durch Walther Butzek. 1950 bis 1989 war es Haus der
deutsch-sowjetischen Freundschaft, jetzt ist es ein Kultur- und
Veranstaltungsgebäude. Die Sanierung erfolgt schrittweise bei laufendem
Betrieb.

Budapester Straße 33
14-17 Uhr
Die Glaserei Plothe lädt in ihre Werkstatt ein und demonstriert
historische Handwerkskunst wie die Herstellung von Bleiglasfenstern. Das
Gebäude ist ein typisches Wohnhaus aus der Zeit um 1900 und ist mit
gleichartigen Bauten Bestandteil des Denkmalbereiches „Budapester
Straße“, mit seinen Vorgärten, Gehwegen aus Klinkerpflaster (soeben
erneuert) den Baumreihen und dem Straßenpflaster aus Granit.

Doberaner Straße 43 – BauGut
11.30 – 18 Uhr
Vorstellung von altbewährten Baustoffen wie Holz oder Lehm, Hanf oder
Schilf, Wolle oder Terrakotta. Sie wurden von den Menschen seit
tausenden von Jahren erfolgreich verwendet
und heute wieder entdeckt.

Heiligen-Geist-Kirche
11- 17 Uhr
Im Mittelpunkt steht die Turmführung mit der Vorstellung der
bemerkenswerten Turmuhr
Als letzter großer historischer Kirchenbau Mecklenburgs unter Leitung
des Berliner Architekten Prof. Johannes Vollmer erbaut und 1908
eingeweiht.


Warnemünde

Heimatmuseum Warnemünde- Alexandrinenstr. 31
10 - 18 Uhr geöffnet
11 und 15 Uhr: Führung durch die neue Ausstellung Warnemünder Kapitäne
Typisches Fischerhaus von 1767 mit erhaltener Raumausstattung vom Ende
des 19. Jh., jetzt Ausstellungen über Fischerei, Seefahrt, Lotsen,
Seenotretter und die Entwicklung des Badewesens

Ev. Kirche Warnemünde – Kirchenplatz
11.30 - 18 Uhr
11.30, 13, 14.30 und 16 Uhr Führungen des Fördervereins durch
die Kirche und zu deren Kunstschätzen; Turmbesteigung möglich
Der neugotische Backsteinbau auf kreuzförmigem Grundriss wurde 1871
nach dem Entwurf von Wilhelm Wachenhusen fertig gestellt. Die
Ausstattung wurde in großen Teilen von der alten Warnemünder Kirche
übernommen.

Köhlerhof Wiethagen 13, 18182 Rostock; Rostocker Heide
10 bis 17 Uhr geöffnet
Die Köhlerei ist ab 1696 als Köllerbrandt in Wiethagen verbürgt. 1837
wurde ein Vertrag mit Johann Schütt für eine Teerschwelerei
geschlossen.1993 Übernahme der Anlage durch den Verein der Freunde und
Förderer des Forst- und Köhlerhofes e.V.,
www.koehlerhof-wiethagen.de
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1
lollol vor 7 Tagen

lol

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