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Mi 17.06.2026 19.30 Uhr Musik |
Wanja Slavin, Saxofon | Matiss Cudars, Gitarre | Felix Henkelhausen, Bass | Ivars Arutyunyan, Schlagzeug
Der Schlagzeuger Ivars Arutyunyan und der Gitarrist Mat?ss ?udars – beide zählen zu den markantesten Stimmen ihrer Generation in Lettland (obwohl sie in Städten wie Berlin und New York leben) – spielen seit Jahren zusammen und haben sich gemeinsam weiterentwickelt. Ihre gemeinsame musikalische Sprache ist geprägt von einer tiefen Verbundenheit und Freundschaft, die sich im Laufe der Zeit und durch zahlreiche gemeinsame Projekte entwickelt hat. Für dieses Projekt werden sie von zwei herausragenden Persönlichkeiten der Berliner Szene unterstützt: Wanja Slavin am Altsaxophon und Felix Henkelhausen am Kontrabass. Gemeinsam schlagen die vier eine Brücke zwischen Szenen, Erfahrungen und musikalischen Perspektiven. Die Musik des Abends bewegt sich zwischen Eigenkompositionen, Improvisation und spontaner Interaktion – außergewöhnlicher Jazz, der sich im Moment entfaltet.
Über die Musiker:
Der lettische Komponist und Gitarrist Matiss Cudars schöpft aus einem vielfältigen musikalischen Hintergrund, der Math-Rock, Jazz, klassische Musik und avantgardistische Improvisation umfasst. Mit unstillbarem, kreativen Tatendrang überschreitet er Genre- und ästhetische Grenzen und erkundet stets neue musikalische Horizonte. Inspiriert von Lettlands reichen Traditionen in der Volks- und Chormusik verkörpert Mat?ss’ Werk eine Suche nach Melodik und Schönheit, die oft die erhabene und doch zurückhaltende Natur seines Heimatlandes widerspiegelt.
Mit einem Bachelor-Abschluss in Jazzgitarre vom Amsterdamer Konservatorium und einem Master-Abschluss in Komposition von der Yale School of Music lebt Mat?ss derzeit in New York City. Zu seinen früheren Mentoren zählen David Lang, Martin Bresnick, Kurt Rosenwinkel, John Hollenbeck, Jesse Van Ruler, Aaron Jay Kernis, Christopher Theofanidis, Julia Wolfe und Michael Gordon. Matiss Cudars wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Grand Music Award von Lettland, der Preis für das beste Jazzalbum des Jahres in Lettland, der Burghausen Jazz Award, der Princess Cristina Jazz Award, der Keep an Eye Jazz Award usw.
Ivars Arutyunyan ist ein Musiker und Schlagzeuger aus Lettland, der für seinen musikalischen, dynamischen und energiegeladenen Stil bekannt ist. Er begann seine musikalische Laufbahn als klassischer Pianist und Perkussionist und wandte sich später einer Karriere als Schlagzeuger zu. Im Laufe seiner Karriere hatte Ivars die Ehre, die Bühne mit Jazzlegenden und einer Vielzahl von Künstlern aus verschiedenen Genres zu teilen. Er arbeitete mit prominenten Persönlichkeiten wie Greg Osby, Seamus Blake, Logan Richardson, Carsten Dahl, Jerry Bergonzi, Anders Jormin, dem Lettischen Rundfunkchor und den Indie-Künstlern Shipsea und Matiss Cudars zusammen, um nur einige zu nennen.
Er hat mehrere renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Grand Music Award von Lettland im Jahr 2023 für das Konzert des Jahres, den National Movie Award von Lettland im Jahr 2024 als Komponist des Jahres sowie die Auszeichnung für die Jazz-Platte des Jahres in Lettland in den Jahren 2024 und 2019. Zu seinen Auszeichnungen zählen auch Ehrungen von angesehenen Festivals wie dem Jazz Hoeilaart (B Jazz), das Getxo Jazz Festival und der Almeria Jazz Prize, Yamaha Drum Day usw. Er ist Absolvent des Rhythmic Music Conservatory in Kopenhagen. Er lebte in Kopenhagen und Paris, wo er vielfältige musikalische Einflüsse aufnahm, und ist derzeit in Berlin ansässig. Hier tritt er weiterhin auf, tourt ausgiebig und arbeitet mit anderen Musikern zusammen, wobei er ständig die Grenzen seiner Musikalität und seines Handwerks erweitert.
Wanja Slavin ist ein deutscher Saxophonist, Komponist und Produzent, geboren in Freiburg im Breisgau. Seine dynamischen, rhythmischen Phrasen und seine experimentierfreudige Melodik am Saxophon verschafften ihm internationale Anerkennung in seiner ersten Band Hipnosis, die 2003 ihr Debütalbum veröffentlichte, und veranlassten einen Kritiker zu Beginn seiner Karriere, ihn als „Zukunft des deutschen Jazz“ zu bezeichnen (Münchner Tz).
Slavin ist ein produktiver Musiker, der in den Projekten Wanja Slavin Lotus Eaters, Other Animal, Rowk Music und Limbo auftritt und mit so unterschiedlichen Künstlern wie Kenny Wheeler, Joachim Kühn, Franz Ferdinand und The Notwist zusammenarbeitet. Außerdem produzierte er Alben für die Schauspielerin und Sängerin Anna Maria Sturm sowie ein Album für die Sängerin und Komponistin Mirna Bogdanovic, das mit dem Deutschen Jazzpreis 2021 ausgezeichnet wurde.
2014 wurde Slavin für das Album „Slavin-Eldh-Lillinger“ mit dem ECHO Jazz Award als Saxophonist/Holzblasinstrumentalist des Jahres ausgezeichnet. 2020 erhielt er den New German Jazz Award für seine Arbeit mit Slavin-Henkelhausen-Merk. 2021 wurde er als Saxophonist für den Deutschen Jazzpreis nominiert und gewann mit dem Peter Gall Quintett den ersten Platz beim BMW Welt Jazz Award.
Felix Henkelhausen wurde 1995 in Oldenburg (GE) geboren und begann schon früh mit dem klassischen Klavier- und Cellounterricht. Später entwickelte er ein Interesse am Kontrabass und begann im Alter von 16 Jahren sein Vorstudium an der HfK Bremen bei Prof. Detlev Beier. Von 2014 bis 2019 studierte Felix am Jazz-Institut Berlin bei Prof. Greg Cohen und Marc Muellbauer. Weitere Mentoren waren Robert Landfermann,
Jim Black und Drew Gress. Er trat in Deutschland, Frankreich, Island, Belgien, Polen, der Ukraine, China, Spanien, Portugal, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Litauen und Großbritannien auf. Trotz seines jungen Alters hat Felix bereits mit national und international renommierten Musikern gespielt, darunter: Nate Wooley, Toby Delius, Eric McPherson, Marc Copland, Jochen Rückert, Lotte Anker, Andrea Parkins, Achim Kaufmann, Tom Rainey, Oli Steidle, Jim Black, Pablo Held, Gebhard Ullmann, Wanja Slavin, Peter Schlamb, Grischa Lichtenberger, Dave Liebman und vielen anderen.
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