| Literaturhaus Rostock | ||||
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Literaturhaus Rostock - Veranstaltungen |
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Fr 27.03.2026 19.30 Uhr Diverses |
Annäherungen in Zeiten aufgeheizter Debatten | Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)
Der
Umgangston ist rau geworden - in Deutschland, Europa und der Welt. Hate
Speech und Aggression scheinen Politik und das gesellschaftliche
Miteinander zu dominieren. Das Literaturhaus Rostock und das
Volkstheater suchen gemeinsam neue Wege im Gespräch mit Expert:innen.
Den Anfang macht der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen (u.a. Autor
von Zuhören - Die Kunst, sich der Welt zu öffnen und Die große Gereiztheit). Wir wollen wissen: Wie kann ein wirkliches Gespräch, ein echtes Zuhören gelingen - öffentlich und im Privaten?
Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock) Kommentieren...
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Fr 10.04.2026 19.30 Uhr Literatur |
Lesung & Gespräch im Rahmen von NDR Kultur: »Der Norden liest« | Moderation: Alexander Solloch (NDR Kultur)
Wir sehen sie jeden Tag, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einer Weltreise in sechs Episoden, beginnend mit Filmon, einem eritreischen Geflüchteten, der in der Hitze Tel Avivs ohne Arbeitserlaubnis in einem gnadenlosen digitalen Optimierungssystem Essen ausfährt. In Berlin lernen Filmons Frau und seine Tochter Deutsch bei Nina im Bildungszentrum, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist, von wo sich ein Bogen bis nach Buenos Aires spannt …
Tomer Gardi erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit – gegenwärtig, international, politisch und leichtfüßig.
Der Roman entstand in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer, die auch den Teil »Mimesis« aus dem Hebräischen übersetzt hat.
Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan/Galiläa, lebt als Schriftsteller in Berlin. Sein Debüt »Stein, Papier« erschien 2011 auf Hebräisch, 2013 in deutscher Übersetzung, 2016 folgte sein Roman »Broken German«. Für »Eine runde Sache« erhielt er 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse. Für »Liefern« hat Tomer Gardi über drei Jahre in sechs Städten recherchiert.
Text vom Tomer Gardi, gelesen von Sandra-Uma Schmitz.
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So 12.04.2026 15.00 Uhr Literatur |
Comic-Lesung für Alle ab 12 Jahren
»Das ist doch jetzt alles nicht wahr!« Was das Schicksal ihm da untergejubelt hat, ist selbst für den lässigsten Wolf eine Zumutung: Weil es ihm versehentlich das Leben gerettet hat, hat er plötzlich ein… Kaninchen am Hals. Kaninchen! Die verputzt man und gut! Wäre da nicht der Wolfskodex, der ihn verpflichet, nun seinerseits für das Wohlergehen des kleinen Nagers zu sorgen.
Von Zumutungen kann das Kaninchen ein Lied singen, schließlich schleppt es einen lästigen Tropf und einen meterlangen Medikamentenplan durchs Leben. Diese Infusionen, die ständige Übelkeit. Und jetzt auch noch ein Wolf! Wölfe! Die verputzen einen und aus! Aber dieser Wolf ist so… anders. Und, das muss man ihm lassen, er weiß, wo's langgeht.
Josephine Mark schickt ihre ungewöhnliche Schicksalsgemeinschaft auf einen rasanten Roadtrip mit allem, was dazu gehört: schießwütige Jäger, billige Motels, Bären, gefrierende Infusionsbeutel. Und die große Frage, ob es wirklich nur der Wolfskodex ist, der sie aneinanderbindet.
Josephine Mark, geboren 1981 in Naumburg/Saale, arbeitet als Illustratorin, Comiczeichnerin und Grafikdesignerin. Seit 2004 veröffentlicht sie Comics und Cartoons unter anderem auf ihrem erfolgreichen Blog puvoproductions.com. Eine erste Sammlung ihrer Cartoons erschien unter dem Titel Tiere sind auch nur Menschen im Verlag Pattloch. Ihr Debütcomic Murr wurde 2021 bei Zwerchfell veröffentlicht. Bei Kibitz erschien ihr vielfach preisgekrönter Comic-Roadmovie Trip mit Tropf, sowie ihre Comic-Adaption der Bärbeiß-Geschichten von Annette Pehnt und Jutta Bauer.
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Do 23.04.2026 19.30 Uhr Literatur |
Lesung & Gespräch | Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock) | Livestream & Mediathek: twitch.tv/lithausrostock
Als Jana mit ihrer Familie aufs Land zieht, merkt sie schnell: Hier gelten andere Regeln. Ihre charismatische Nachbarin Karolin hat sich ganz der Rolle als Hausfrau und Mutter verschrieben. Je mehr Zeit Jana mit Karolin verbringt, desto klarer wird ihr, dass sie auf eine sehr zeitgemäße Weise ultrakonservativ ist – sie lebt in Instagram-Reels Naturverbundenheit vor, teilt Koch- und Backrezepte und propagiert die Unterwerfung der Frau unter den Mann.
Jana, selbst schwanger mit dem dritten Kind, hat ihren Agenturjob in der Stadt gekündigt. Dass sie das ohne Rücksprache getan hat und das Gehalt ihres Partners nun für die Familie ausreichen soll, führt zu Spannungen in der Partnerschaft, während Jana versucht, sich gegen Faszination zu wehren, die von Karo ausgeht. Sie ertappt sich immer wieder bei dem verstörenden Gedanken, dass sie Karolin um ihr Leben beneidet. Und sich angezogen fühlt von der Welt, in der sie lebt.
Hannah Lühmann, geboren 1987, hat Philosophie in Berlin und Paris studiert. Sie schrieb unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Die Zeit“. Von 2014 bis 2025 war sie als leitende Redakteurin im Kulturressort bei der „Welt“ und „Welt am Sonntag“ tätig. Hannah Lühmann lebt als freie Journalistin mit ihrer Familie in Berlin.
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