06. Sep (Mo)
20.00 Uhr
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Diskussionsrunde: "Marcel Reich-Ranicki - ein "unbarmherziger" Kritiker"
Seit einem Jahr beschäftigen wir uns in dem Literatursalon mit der "Gruppe 47", die als Fundament zum 1973 gegründeten Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt anzusehen ist. In den monatlich stattfindenden Abenden beschäftigen wir uns mit jeweils einem Autor oder einer Autorin, die zu den Sitzungen der Gruppe 47 gelesen haben und sich der Kritik von Schriftstellern und Kritikern ausgesetzt haben. Verständlicherweise kommen die Autoren, die Thema des Abends sind, nicht selbst, wir reden nur über sie bzw. lesen ihre Texte.
Marcel Reich-Ranickis Aufstieg in der Gruppe 47 in den 50er Jahren kennzeichnet die wachsende Rolle der Kritiker gegenüber den AutorInnen in der Gruppe.
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EIntritt frei
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07. Sep (Di)
19.30 Uhr
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zum 70. Todestag von Walter Benjamin:
Geschichten der Freundschaft. Walter Benjamin zum Gedächtnis
Dokumentation von David Wittenberg, ARTE/WDR 2010, 52 Min.
Walter Benjamin, Schriftsteller, Philosoph, Literaturkritiker, Medien - und Kulturhistoriker, ein Grenzgänger, der sich ganz und gar nicht an Disziplinen hielt. Wie seine Freunde Gershom Scholem, Theodor W. Adorno, Gretel Adorno und Bertold Brecht. Erfahrungen und Arbeiten dieser Literaten und Intellektuellen im 20. Jahrhundert sind alles andere als eine einfache Erbschaft. Der Film handelt von Toten und Überlebenden. Im Zentrum des Films stehen Literaturen, Kulturen, Utopien, Untergang und Überleben.
Zum 70sten Todestag: eine Hommage an den Philosophen, Gesellschaftstheoretiker und Literaturkritiker Walter Benjamin, die seinen Einfluss auf die deutsche und französische Kultur damals wie heute deutlich macht. Roter Faden des Films ist die Geschichte seiner Freundschaften: zu Bertolt Brecht, Gershom Scholem, Theodor und Gretel Adorno. Der Film ist als dokumentarisch-essayistische Collage angelegt: Briefe, Zitate, Tagebucheinträge und Polizeiakten geben Einblicke in das Leben und Denken Benjamins. Fotos und Filmausschnitte kontrastieren mit Bildern des modernen Berlin und Paris.
David Wittenberg, Studium Philosophie und Literaturwissenschaften, Filmemacher, wohnt in Köln. Autor von Dokumentation unter anderem zu Walter Benjamin, Heinrich Heine und Harald Szeemann.
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Eintritt frei
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07. Sep (Di)
20.00 Uhr
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Über fünfzig Jahre quälte sich Peter Wawerzinek mit der Frage, warum seine Mutter ihn als Waise in der DDR zurückgelassen hatte. Dann fand und besuchte er sie. Das Ergebnis ist ein literarischer Sprengsatz, wie ihn die deutsche Literatur noch nicht zu bieten hatte.
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7€/ erm. 5 €
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09. Sep (Do)
17.00 Uhr
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Aus Anlass des 200. Geburtstages des wohl bedeutendsten Dichters der
niederdeutschen Sprache setzt die Volkshochschule der Hansestadt Rostock
ihre Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem Volkskulturinstitut fort.
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09. Sep (Do)
20.15 Uhr
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mit Torben Guldberg "Thesen über die Existenz der Liebe".
Was ist Liebe? Eine Kraft die größer ist als der Mensch, überall und nirgends, ein allumfassendes Gefühl, wie eine Vibration im Weltall. Wir leiden, verzehren uns, fliegen zu den Sternen. Aber wer wusste je eine genaue Antwort? Guldbergs Erzähler findet keine Ruhe, bevor er nicht das Geheimnis der Liebe gelüftet hat. Rastlos treibt ihn die Frage durch fünf Jahrhunderte rund um die Welt. In Amsterdam, Berlin und New York sammelt er Liebesgeschichten: leidenschaftlich und zärtlich, zerstörerisch und rebellisch. So glaubt Hans, der Astronom, die Liebe im Wesen des Lichts zu erkennen. Mit einem gigantischen Fernrohr sucht er die Liebe zu bündeln. Sein Experiment mündet in einer Katastrophe, eine Feuersbrunst vernichtet die ganze Stadt.
Was ist die Liebe?
Sie ist das unbeschreibliche Glück, von dem wir nie aufhören werden zu erzählen.
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6,50 / 8 €
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10. Sep (Fr)
20.00 Uhr
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über Handel mit Herz und Verstand: die Douglas-Story.
Jörn Kreke wurde am 5. Mai 1940 in Köln geboren. Nach der mittleren Reife setzte er seine schulische Ausbildung in den USA fort. Anderthalb Jahre war er für eine amerikanische Unternehmensberatungsgesellschaft im Lebensmittelhandel tätig. Anschließend begann er an der Michigan State University ein Traineeprogramm in "Food-Distribution", das in ein Vollstudium einmündete, welches Jörn Kreke mit dem M.A. in Economics abschloss. 1965 promovierte er bei Prof. Neumark in Frankfurt mit einer Dissertation über "Harmonisierung der Mineralölsteuer in der EWG" zum Dr. rer. pol.
1969 übernahm er von seinem Ziehvater Herbert Eklöh den Vorstandsvorsitz bei Hussel und initiierte im gleichen Jahr den Erwerb der Douglas- und Hanhausen-Parfümerien und läutete damit den Erfolgsgeschichte des Douglas-Unternehmens ein.
Jörn Kreke wurde für seine unternehmerische Leistung mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Marketingpreis, dem Deutschen Handelspreis und dem Verdienstorden des Landes NRW. Er ist Ehrendoktor der Fernuniversität Hagen und Förderer sozialer und kultureller Projekte.
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3,50 € Das Eintrittsgeld wird für einen sozialen Zweck gespendet!
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12. Sep (So)
14.00 Uhr
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Warnemünde. Eine maritime Geschichte Buchpräsentation mit dem Autor Dr. Steffen Prignitz
1960 kam das erste Kreuzfahrtschiff, die „Völkerfreundschaft“, nach Rostock. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Kreuzschifffahrt in Rostock stellt Dr. Steffen Prignitz sein Buch „Warnemünde. Eine maritime Geschichte“ am Tag des offenen Denkmals im ehemaligen Haus der Freundschaft – jetzt „Peter-Weiss-Haus“ – vor.
„Warnemünde ist eine maritime Geschichte“, so der Autor. „Der Ort liegt am Meer, lebt mit dem Meer und vom Meer. Warnemünde musste sich immer wieder mit der Ostsee auseinandersetzen, um zu überleben: Sturmfluten, Vereisungen, Sandstürme haben die Existenz des Ortes in der Vergangenheit immer wieder bedroht. Gleichzeitig ist die Erwerbsstruktur des Ortes, der über Jahrhunderte nur aus zwei Häuserreihen bestand, voll auf die Nachbarschaft des Meeres ausgerichtet: Hafen, Fähre, Werften, Fischerei und Tourismus haben Warnemünde in den letzten Jahrhunderten geprägt, und allesamt sind ohne Ostsee nicht denkbar.“
„Warnemünde. Eine maritime Geschichte“ gibt einen Überblick über 800 Jahre Geschichte des Ostseebades: das Wachsen des Ortes von 900 auf 15.000 Einwohner, der Wandel vom Fischerdorf zum Tourismus- und Industriestandort, die Bedeutung Warnemündes für Verkehrswege und Güterumschlag.
„Warnemünde. Eine maritime Geschichte“ ist nicht nur die erste Gesamtdarstellung der Ortsgeschichte des Ostseebades seit über 90 Jahren, sondern auch die passende Ergänzung für Friedrich Barnewitz‘ „Geschichte des Hafenortes Warnemünde“ aus dem Jahre 1919. Hatte Barnewitz für seine Arbeit einen volks- und bodenkundlichen Schwerpunkt gewählt, so ist diese Publikation wirtschaftsgeschichtlich orientiert. Zudem schließt sie die Lücke zwischen 1925, dem Jahr, in dem Barnewitz eine ergänzte Auflage herausbrachte, und der Gegenwart.
Der Autor konnte auf die zahlreichen Spezialpublikationen der letzten Jahre zurückgreifen und ihre Ergebnisse einbeziehen. Ergänzt und illustriert wird „Warnemünde. Eine maritime Geschichte“ dank der Mithilfe zahlreicher Institutionen und Privatpersonen durch 124 Abbildungen, deren älteste aus dem frühen 14. Jahrhundert stammt.
Der Autor, Steffen Prignitz, hat in Rostock und Göttingen Geschichte und Germanistik studiert und ist promovierter Literaturwissenschaftler. Seit 2008 arbeitet er als Projektmanager an der Universität Rostock.
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Eintritt frei
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15. Sep (Mi)
20.00 Uhr
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Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben!
Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte - war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte.
Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief - völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.
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6 / 7,50 €
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16. Sep (Do)
20.00 Uhr
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Mit großem Tatendrang hat sich der US-Drogenfahnder Art Keller daran gemacht, in die Strukturen der mexikanischen Drogenmafia einzudringen mit Erfolg. So viel Erfolg, dass die Drogendepots reihenweise auffliegen und die Narcotraficantes die Jagd auf ihn eröffnen.§Nachdem sein Mitarbeiter von den Gangstern zu Tode gefoltert wurde, schwört Art Keller Rache und startet einen gnadenlosen, blutigen Feldzug gegen die Drogenbarone. Zu spät bemerkt er, dass er sich damit neue Feinde macht und die sitzen in Washington.§Was als Iran-Contra-Affäre in die Geschichte einging, erlebt Keller als gigantisches Drogen-, Geldwäsche- und Waffengeschäft. Vor die Wahl gestellt, seiner Regierung zu dienen oder seinem Gewissen zu folgen, trifft er eine einsame Entscheidung und stößt dabei auf unverhoffte Verbündete.
Das Buch des Jahrzents." (Lee Child)
"Ein Epos wie Der Pate." (Andrew Vachss)
"Vom ersten, herzzerreißenden Satz an war ich süchtig nach diesem Buch." (Ken Bruen)
"Winslow ist einfach der Hammer." (James Ellroy)
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6 / 7,50 €
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23. Sep (Do)
20.00 Uhr
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Seit der Westberliner Polizist Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg erschoss, überraschend als MfS-Spion entlarvt wurde, ist deutlich geworden, dass die DDR in ungeahntem Ausmaß auf die westdeutsche Gesellschaft eingewirkt hat. Es gab Tausende von Agenten, Spionen und Informanten.
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4 / 5 €
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29. Sep (Mi)
19.30 Uhr
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Lesung & Gespräch Moderation: Dr. Wolfgang Gabler
Der neue Gedichtband von Marianne Beese ist eine Suche nach der „Symbolsprache/ dieses Jahrhunderts“. Zahlreiche Orte Europas erscheinen wie in der chaotischen Dia-Show des Bewusstseinsstroms. Das lyrische Subjekt, zwischen „Moderne und Posthistorie“, hält die aufscheinenden Bilder fest und nähert sich ihnen kontemplativ. Dabei werden Orte in Italien, Frankreich und anderswo – auch in Mecklenburg – wie Metaphern entziffert; und immer geschieht die sinnlich-besinnliche Betrachtung tastend, fragend, zweifelnd. Marianne Beese, geboren 1953 in Stralsund, studierte Germanistik und Geschichte, promovierte mit einer Arbeit über die Spätlyrik Hölderlins. Neben literaturgeschichtlichen Publikationen wie die Bildbiographien zu Hölderlin, Büchner und E.T.A. Hoffmann, veröffentlichte Marianne Beese zudem zwei Lyriksammlungen, die 2004 („Wiederkehr“) und 2005 („Äquinoktium“) in erweiterter Neuauflage erschienen. Marianne Beese lebt als freie Autorin und Herausgeberin in Rostock.
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4 / 6 €
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