28. Mai (Di)
16.00 Uhr
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Bilderbuchkino - „Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte“ - Es wird Prinzessinnen-Kronen geben und Haribo-Frösche, die wie im Märchen von der Prinzessin geküsst werden dürfen, bevor sie in den Mund wandern.
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28. Mai (Di)
20.00 Uhr
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Lesung & Gespräch
Moderation: Juliane Holtz
Mit dem Adalbert-von-Chamisso-Preis zeichnet die Robert-Bosch-Stiftung seit 1985 alljährlich Schriftsteller_innen aus, die einen herausragenden Beitrag zur deutschsprachigen Literatur geleistet haben, obwohl ihre Muttersprache nicht die deutsche ist. Adalbert von Chamisso (1781-1833), nach dem dieser Preis benannt ist, emigrierte selbst 1796 von Frankreich nach Berlin und wurde zu einem der bekanntesten deutschen Romantiker.
Der Schriftsteller Michael Stavari?, geb. 1972 in Brno, erhielt 2008 den Förderpreis und 2012 den großen Adalbert-von-Chamisso-Preis. Als er sieben Jahre alt war, 1979, floh seine Familie aus der Tschechoslowakei über Jugoslawien nach Niederösterreich. Seine Geschwister und er waren nicht eingeweiht; über Nacht verloren sie Freunde, Verwandte und die – auch sprachlich – vertraute Umgebung.
Mittlerweile lebt Michael Stavari? als freier Schriftsteller, Übersetzer, Kolumnist und Kritiker in Wien und kann ein eindrucksvolles Oeuvre in deutscher Sprache vorweisen. Auch seine Kinderbücher sind preisgekrönt, u.a. wurde das gemeinsam mit der Illustratorin Renate Habinger entstandene Kinderbuch „Hier gibt es Löwen“ mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2012 und ganz aktuell das neue Bilderbuch „Gloria nach Adam Riese“, gemeinsam mit der Illustratorin Dorothee Schwab, mit dem LUCHS-Preis April ausgezeichnet.
In seinem jüngsten Roman „Brenntage“ (C.H.Beck, 2011) erzählt Michael Stavari? in schillernd-poetischer Sprache auf waghalsige und zugleich berührende Weise vom Erwachsenwerden in einer sich beständig wandelnden Gegenwart:
"Das Ausbleiben der Zukunft ist nichts für schwache Nerven.", so viel steht für den namenlosen Ich-Erzähler fest, der nach dem Tod der Mutter bei seinem Onkel in einer von Bergen und Schluchten umgebenen Siedlung lebt. Und die Zukunft macht sich rar, denn wegen der Abgeschiedenheit der Siedlung kapseln sich deren Einwohner zusehends ab. So entsteht ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Sitten und Gebräuchen, wie etwa den „Brenntagen“ , bei denen alle entbehrlichen Sachen rituell verbrannt werden.
Die Grenzen zwischen Surrealität und Realität verschwimmen – Menschen verschwinden, durch die Wälder ziehen Soldaten, Hunderudel und mitunter sogar Geister, die auf längst geführte Kriege verweisen, überall Echos, deren eigentlicher Sinn verborgen bleibt. Da ist es nur gut, dass es den Onkel gibt, eine schier unerschöpfliche Quelle eigensinniger und abgründiger Weisheit. Und als die Siedlung durch ein großes Feuer in Schutt und Asche gelegt wird, übernimmt dieser das Kommando und veranlasst einen Umzug der Bewohner in eine der nahe gelegenen Minen ...
„Ein romantisches Universum aus Sprache: Michael Stavari? erzählt fernab der Moden deutscher Gegenwartsliteratur einen monströsen Roman über die Kindheit. (...) Stavari? ist hochbegabt in der Erfindung von kleinen und großen Grausamkeiten. (...) Auch Stavaric schürft mit durchaus ironischer Abfederung in einem Bergwerk der Sprache; stellt Sprichwörter auf den Prüfstand, nimmt Redewendungen beim Wort, spaltet sie auf und setzt sie neu zusammen. Brenntage, ein auf den ersten Blick monolithisches Werk, ist in Wahrheit ein experimenteller Bildungsroman und eine feine Komposition, die mit Strophen, Refrains und Wiederholungen arbeitet. Eine musikalische Endlosschleife, die die Dinge mal ins Monströse aufbläst, dann wieder spielerisch surreal auflädt."
(Christoph Schröder, Zeit Online, 20. Juni 2011)
Zuletzt war Michael Stavari? 2009 mit dem Roman „Böse Spiele“ im Literaturhaus Rostock.
Eine Veranstaltung des Literaturhauses Rostock mit freundlicher Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung.
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4 / 6 €
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29. Mai (Mi)
20.00 Uhr
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Lesung & Gespräch in der Reihe „Kempowski & Kollegen“
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4 / 6 €
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29. Mai (Mi)
20.00 Uhr
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Unter dem Motto „Es lebe die Liebe“ lesen die Hörbuchsprecher Dana Geissler und Martin May knisternde Passagen ausgewählter Romane vor.
Spätestens seit dem Bestseller „Shades of Grey“ hat erotische Literatur auch unter den deutschen Lesern viele Anhänger gewonnen. Prickelnde Erotik mit Stil wird immer gefragter. Aus diesem Anlass lädt die Thalia Buchhandlung in Rostock alle Fans von sinnlich, leidenschaftlichen Geschichten zu einer exklusiven Abendveranstaltung ein. Ebenfalls eingeladen sind die bekannten Hörbuchsprecher Dana Geissler und Martin May, die aus erotischer Literatur für fantasievolle, sexuell offene und abenteuerlustige Frauen vorlesen.
Neben den stimmungsvollen Lesungen werden die Gäste an diesem Abend mit prickelndem Prosecco und kleinen Nascherein verführt.
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8,50 € / 10 €
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29. Mai (Mi)
20.15 Uhr
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Erotische Literatur wird fantasievollen, sexuell offenen und abenteuerlustigen Frauen lustvolle Momente bereiten...
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8.50 € / 10 €
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31. Mai (Fr)
17.00 Uhr
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Der Autor Joachim Schwarze beschreibt szenisch aus
„Das letzte erste Glas“ und „Der Trümmermann“ seinen Weg aus der
Sucht. Bereit zum Dialog und auch bereit zu einem Gespräch mit dem
Publikum spricht er über seine Abstinenz. Dabei können frisch
zubereitete alkoholfreie Mixgetränke ausprobiert werden.
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31. Mai (Fr)
19.30 Uhr
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Der niedergeschlagene DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR jährt sich zum 60. Mal. Doch die symbolhafte Erinnerung gerät allzu oft zum Ritual. Präsentiert wird die Ausstellung „ Wir wollen freie Menschen sein! Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953“ und eine Lesung, die Texte aus vier Jahrhunderten von Shakespeare, Brecht, Grass u.a. versammelt.
mit Olaf Jelinski und Sonja Hilberger, Schauspielerin am VTR Rostock
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31. Mai (Fr)
19.30 Uhr
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„Wir wollen freie Menschen sein! Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953“ ist der Titel der Ausstellung, die anlässlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes vom 31. Mai bis 27. Juni 2013 auch im Rostocker Haus Böll zu sehen sein wird.
Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erzählt die Geschichte dieser gescheiterten Revolution.
Ergänzend zur Ausstellung hat die Heinrich-Böll-Stiftung MV ein literarisches Programm „Denkanstoß 17. Juni“ konzipiert, das im Rahmen der Kunstnacht am Freitag, dem 31. Mai 2013 um 19.30 Uhr im Haus Böll, Mühlenstraße 9/Ecke Grubenstraße uraufgeführt wird.
Bei aller akribischen Forschung und Aufarbeitung der Tatsachen und Hintergründe gerät die offizielle Erinnerung allzu oft zum Ritual und behindert mitunter das Stellen wichtiger Fragen: Was geht uns der 17. Juni an? Was hat uns die Vergangenheit heute zu sagen? Der Theaterwissenschaftler Olaf Jelinski, der noch vielen Rostockern als Begründer des Li.Wu.-Kinos bekannt sein dürfte, liest gemeinsam mit der Rostocker Schauspielerin und Regisseurin Sonja Hilberger Texte aus vier Jahrhunderten. Die Zusammenstellung von Texten solch unterschiedlicher Autoren wie Shakespeare, Hegel, Fontane, Brecht, Grass und Schulze können dazu beitragen, den Blick auf das Ereignis zu erweitern.
Die Organisatorinnen in der Heinrich-Böll-Stiftung MV freuen sich auf das Ausstellung und Lesung verbindende Format und auf viele Besucher. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung „Wir wollen freie Menschen sein! Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953“ kann bis zum 27.06.2013 ebenfalls kostenlos besichtigt werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 10.00 - 17.00 Uhr oder nach Absprache unter (0381) 49 22 184.
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03. Jun (Mo)
20.00 Uhr
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Lesung & Gespräch mit dem Stipendiaten der Hansestadt Rostock
„Es ist schon eine seltsame Sache, mit gut 60 ein Stipendium zu bekommen - Dank der Hansestadt! Also dachte ich darüber nach, wie alles begann: Schule, Roll over Beethoven, Studium, surrealistische Verse, Studentenbühne ... Was bedeutet es, 1950 geboren zu sein? Der Vater geht 1952 ins Zuchthaus, als er rauskommt, bin ich Junger Pionier ...", verrät der Schriftsteller Wolfgang Mundt selbst über sein Leben und sein Stipendium im „Schleswig-Holstein-Haus“ der Hansestadt Rostock. Im Literaturhaus stellt er seine während des Stipendiums entstandenen Erzählungen vor: „Versuchen Sie 'nen Schuss abzugeben - Ladung Hasenschrot Richtung Bauchnabel Frau Heidi Klum - oder fahren Sie einen LAND ROVER in Sachsen zu Schrott oder - fälschen Sie das Testament meiner Mutter“ und andere Erzählungen wie „Bevor die Beatles kamen“.
Wolfgang Mundt, geboren 1950 in Rostock, absolvierte nach dem Abitur eine Lehre zum Rohrschlosser und studierte später Philosophie. Nach dem Studium gehörte seine Faszination dem Theater, und er arbeitete 1976 als Schauspieldramaturg am Annaberger Theater, 1979 an der Akademie der Künste, Berlin, 1980-1984 am Theater der Altmark, Stendal. Später konzentrierte er sich immer mehr auf das Schreiben philosophisch orientierter, allegorischer Lyrik. Im Literaturhaus Rostock gab er viele Jahre die Anthologie „Bere Grie“ heraus.
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4 / 6 €
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03. Jun (Mo)
20.00 Uhr
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Ein literarisch-musikalisches Programm mit Schwarzem Humor, Lieder und Grotesken
In ihrem abendfüllenden Duo-Programm „Zu Hülfe!“ präsentieren Rostocker Liedermacher und Musiker Wolfgang Rieck und der Bremer Autor und Poet Michael Augustin ihrem entzückten Publikum einen Cocktail aus teils haarsträubenden Miniaturen, schwarzhumorigen Kurzgeschichten, grotesken Dramoletten, schrägen Epigrammen sowie Liedern, die von Seefahrt, Liebe, Tod und Teufel und anderen ungewöhnlichen Gewöhnlichkeiten aus ihrer norddeutschen Heimat und der großen weiten Rest-Welt erzählen.
Es war das Jahr 2003:
Der Rostocker Liedermacher und Musiker Wolfgang Rieck wird 50, ebenso der Bremer Autor und Poet Michael Augustin. Beide hatten sich 25 Jahre vorher in Bremen kennengelernt – in meiner damaligen Buchhandlung - und angefreundet. Das Jubiläum wurde zusammen gefeitert - Juni 2003 hier in Rostock in anderen buchhandlung gefeiert – wieder meine Buchhandlung.
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8 / 10 €
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04. Jun (Di)
16.00 Uhr
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Plattdeutsche Lesung
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07. Jun (Fr)
18.00 Uhr
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Präsentation des Projekts „Dialoge – Szenisches Schreiben mit Jugendlichen“ mit Martin Baltscheit & Schülerinnen und Schülern
Martin Baltscheit schreibt seit 20 Jahren Romane, Drehbücher und Theaterstücke. Belohnt wurde er dafür mit diversen Auszeichnungen, u.a. mit dem Kinderbuchpreis NRW 2009. Sein Interesse an TAtSCH (TheaterAutoren treffen Schüler) begründet der Düsseldorfer wie folgt: „Ich habe mit 15 Jahren angefangen Theater zu spielen. Die Wirkung auf mich war enorm. Keine Schulveranstaltung hat mich mehr geprägt. Theaterarbeit Ist Arbeit an sich selbst und den Mitwirkenden. Sie schult Körper und Verstand. Ich befürworte Theater als festes Schulfach."
Das Projekt „Dialoge. Szenisches Schreiben mit Jugendlichen" basiert auf diesem grundsätzlichen Selbstverständnis des Kinder- und Jugendtheaters und will den Wünschen, den Ängsten und Hoffnungen der Jugendlichen Raum geben und ihre Stimme wahrnehmbar machen. Dabei sind es gerade die Autorinnen und Autoren des Jugendtheaters, die ihre doppelte Kompetenz, als Sprach-Künstler und Kenner von Jugendkulturen, in das Projekt positiv einbringen können. Das Projekt dient der Entwicklung der Ausdrucksfähigkeit der Jugendlichen, um ihre Handlungsfähigkeit in der Gesellschaft zu stärken. Junge Menschen aus allen Bildungsschichten wurden mit Dramatikerinnen und Dramatikern zusammengebracht. Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Rostock bekamen Besuch von Martin Baltscheit. In Workshops des Literaturhauses Rostock arbeiteten die Jugendlichen mit Martin Baltscheit an ihren eigenen dramatischen Texten. Zur Präsentation werden die Ergebnisse des Projekts in einer szenischen Lesung im Literaturhaus vorgestellt.
Das Literaturhaus Rostock nimmt an `Dialoge. Szenisches Schreiben mit Jugendlichen´ teil, einem Projekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Innovationsfonds „Eigenständige Jugendpolitik" des Bundesjugendministeriums."
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frei
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10. Jun (Mo)
20.00 Uhr
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mit dem Herausgeber und Autor Rüdiger Fuchs
Präsentation & Gespräch anlässlich des Besuchs der Literaturvermittler aus Osteuropa
Witold Gombrowicz, polnischer Autor von Weltrang (1904-1969), Schriftsteller und Dramatiker, kehrte vor 50 Jahren aus dem argentinischen Exil nach Europa zurück, weilte von 1963 bis 64 als Stipendiat der Ford-Stiftung in Berlin (West).
Die neue, mehrsprachige Literaturzeitschrift „Gombrowicz-Blätter“ möchte sich in die Tradition der „Mickiewicz-Blätter“ stellen, die von den frühen 50ern bis in die 70er Jahre in der Bundesrepublik erschienen und sich um die polnisch-deutsche Wiederannäherung sehr verdient gemacht haben.
Der Rostocker Verleger Rüdiger Fuchs gibt die Zeitschrift heraus, die sich dem Wirken des genialen Provokateurs Gombrowicz, polnischer Literatur und europäischer Verständigung über kulturelle Identitäten widmet. Für die erste Ausgabe der „Blätter“, die Mitte Mai erscheinen und mit einer Lesung in der deutsch-polnischen Buchhandlung „buch|bund“ in Berlin Neukölln ihre Premiere feiern, haben Autoren aus Polen, Litauen, Argentinien, Spanien, der Schweiz, Großbritannien und Deutschland geschrieben. Rüdiger Fuchs stellt im Literaturhaus Rostock die „Gombrowicz-Blätter“ und ihr Konzept vor und berichtet, auf welch verschlungenen Wegen er zum Herausgeber einer europäischen Literaturzeitschrift avancierte.
Die Veranstaltung findet anlässlich des Besuchs der Literaturvermittler aus Osteuropa statt. Das Literaturhaus Zürich, das Joseph Conrad Literaturfestival Krakau und das Literaturhaus Rostock bringen in dem Kooperationsprojekt Literaturvermittler aus Osteuropa, der Schweiz und Deutschland ins Gespräch. In gegenseitigen Besuchen, Workshops und einem internationalen Symposium werden sie sich über zentrale Fragen der Literaturvermittlung im heutigen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Kontext austauschen, sie lernen jeweils den literarischen Kontext des anderen kennen und schaffen so auch eine Basis für zukünftige Kooperationen.
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4 / 6 €
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11. Jun (Di)
17.00 Uhr
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Reise um die Welt in Märchen und Sagen: Indianer Südamerikas
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11. Jun (Di)
20.00 Uhr
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Lesung / Fish'n'Chips & Spreewaldgurken - Warum Ossis öfter Sex und Engländer mehr Spaß hatten
Das Land der Ossis: Nacktbaden in der Ostsee, jedes Kind war ein Pionier – vor allem aber: ganz viel Sex im Ferienlager! Der helle Wahnsinn, findet die in Berlin lebende Engländerin Jacinta Nandi. Schade nur, dass ihre Ossi-Freunde nichts davon erzählen wollen. Bis auf Jakob Hein. Ob die legendäre Bananenschlange im Juni ‘78, der irrwitzige Versuch, Rock’n‘Roll in die DDR zu bringen, oder die rätselhaften Erziehungsmaßnahmen der ostdeutschen Gastwirtschaft – nichts entkommt seinem beißenden Spott, wenn er den schrägen Osten beschreibt, auch nicht die Tatsache, dass London damals als das Gelobte Land galt.
Seit gut einem Jahr tauschen sich die Surfpoetin Jacinta Nandi und der Autor Jakob Hein über das wahre Ossitum aus und amüsieren sich dabei königlich bzw. sozialistisch.
Zeit, uns endlich daran teilhaben zu lassen.
Jacinta Nandi wurde 1980 in London geboren und kam mit zwanzig nach Berlin, sie schreibt für das englischsprachige Stadtmagazin Exberliner und ist Mitglied der Lesebühnen Rakete 2000 und Surfpoeten. 2011 erschien ihr erstes CD-Buch:
»Why German people love playing frisbee with their nana naked«.
Jakob Hein, geboren 1971 in Leipzig, zog 1972 mit seinen Eltern nach Berlin. Medizinstudium in Berlin, Wien, Stockholm und Boston. Seit 1998 Mitglied der Reformbühne Heim und Welt. Zuletzt erschien von ihm »Wurst und Wahn« (KiWi 1281). Jakob Hein lebt mit seiner Familie in Berlin.
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4 / 6 €
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12. Jun (Mi)
20.00 Uhr
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Ein fiktiver Polit-Thriller(?)
Wie es hat sein können! Bundestagswahlkampf. Der Vereinigungskanzler ist am Ende, der Oppositionskandidat stürmt nach vorn. Doch was will er? Eine Gruppe Manager aus der Wirtschaft weiß, was sie von der Politik will, egal, wer an der Spitze steht. Und sie entwickeln einen Plan, wie sie das durchsetzen können.
Der Berliner Journalist Tom Sassen recherchiert eigentlich zu Übergriffen der Polizei auf Ausländer. Er stößt zuerst nur auf ein Klima von Desillusion und Enttäuschung, doch plötzlich auf eine Gruppe Wirtschaftsleute, die diese Stimmung ausnutzen wollen für ihre eigenen Ziele, nicht mit Hilfe von Populisten, sondern kompromittierendem Material, mit dem sie den künftigen Kanzler zu ihrer Marionette machen wollen.
Thomas Schwandt wurde 1960 in Saßnitz auf Rügen geboren. Mehr als zwei Jahrzehnte arbeitete er als Wirtschaftsjournalist für Tageszeitungen, zuletzt bis 2008 als Ressortleiter Wirtschaft bei der „Ostsee-Zeitung“ in Rostock. Heute ist er freiberuflicher Wirtschaftsjournalist und PR-Berater.
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5 / 7 €
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13. Jun (Do)
20.00 Uhr
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zum letzten Mal! / Lesung mit Sonja Dengler
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13. Jun (Do)
20.00 Uhr
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BUCHPREMIERE
Die Autorin Gabi Pertus liest Protokolle und spricht über ihre Arbeit an dem Buch.
Alexandras Erlebnisse sind amüsant, einfühlsam und authentisch erzählt. Sie ist über sechzig und arbeitet in einer Begleitagentur – aus Neugier, aus Lust, um in ihrem Alter neue erotische Erfahrungen machen zu können, und für den Nebenverdienst. Neben ihrem geregelten bürgerlichen Leben lässt sie sich auf das Experiment „Sexarbeit“ ein. Alexandra zeigt die Bedürfnisse, Experimentierfreude und Schwierigkeiten alleinstehender älterer Menschen und erzählt, wie sie selbstbestimmt und frei einen unkonventionellen Weg einschlägt, ihre eigene Sexualität zu leben.
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16. Jun (So)
10.30 Uhr
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Das Literaturhaus Rostock lädt die Rostocker und ihre Gäste zu einem Literarischen Spaziergang mit Gerhard Weber durch das Stadtzentrum ein. Der Fotograf und Archivar Gerhard Weber hat ein besonderes Interesse an der Schriftstellerfamilie Mann und geht in seiner Freizeit auf Spurensuche. Nicht nur die Literatur der Manns haben es ihm angetan, aus der Perspektive eines Fans, aber auch eines Forschers berichtet Gerhard Weber von den Zeugnissen der Familie Mann in Rostock.
So ist in den Archiven belegt, dass der Urururgroßvater von Heinrich und Thomas Mann, Siegmund Mann (1687-1772), im Jahr 1711 nach Rostock zog. Und noch heute zeugen die Fenster der Familie Mann in der Marienkirche von einer einflussreichen Kaufmannsfamilie.
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5 €
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18. Jun (Di)
17.00 Uhr
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Hans Fallada - Auswahl
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18. Jun (Di)
20.00 Uhr
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Lesung & Gespräch
Die Frage, wer Aléa Torik ist, beschäftigt seit einiger Zeit nicht nur die deutsche Blogosphäre, sondern vermehrt auch das seriöse Feuilleton. Ihr Debütroman "Das Geräusch des Werdens" fand begeisterte Kritiker, nun legt Aléa Torik nach und erzählt in "Aléas Ich" davon, wie sie sich selbst erfand. Aléa Torik, 1983 in Rumänien geboren, ist blitzgescheit, bildschön und – selbstverständlich! – fiktiv. Sie promoviert in Literaturwissenschaft zum Thema Fiktionalität. Sie schreibt an ihrem zweiten Roman, führt ein Blog im Netz, wohnt mit der schönen und melancholischen Olga in einer WG und ist mit der Schauspielerin Luise und dem Unternehmensberater Lauritz befreundet. Die Vergangenheit in Siebenbürgen und Bukarest, die große Liebe in Berlin, ein obsessiver Verehrer Olgas und ein penetranter Verfolger, der Aléa, was sie sehr spät erst bemerkt, offenbar nie von der Seite weicht.
»Aléas Ich« ist ein ausgeklügeltes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion, das dem Namen der Autorin alle Ehre macht. Der Leser sieht dem Roman, den er als fertigen in Händen zu halten meint, bei der Entstehung zu. Er ist von der ersten bis zur letzten Zeile mittendrin.
Im Literaturhaus stellt sich an diesem Abend die Person hinter Aléa Torik der Öffentlichkeit und spricht über virtuelle Identitäten, die Aufmerksamkeitsökonomie des Literaturbetriebs und die Kunst des Maskenspiels.
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4 / 6 €
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20. Jun (Do)
20.00 Uhr
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Lassen Sie sich von einem Mosquito und seiner großen Liebe in die Welt der subtilen Erotik verführen! Der mittlerweile in Potsdam ansässige Schauspieler Stephan Dierichs liest aus Esther Vilars „Rositas Haut". „Eine etwas andere Lesung mit szenischen Texten", wie er selber sagt. Worum geht es im Buch: Rosita fasziniert nicht nur ihren Boss. Beide verbringen einen heißen Tropentag im Bett. Er hat eine Kühlschrankfabrik und eine Familie. Sie ist Sekretärin und arbeitet in seiner Firma. Sie ist nicht die erste, die sein Interesse findet, doch sie will sich keinesfalls mit der Rolle einer vorübergehenden Geliebten abfinden. Die beiden sind allerdings nicht allein in ihrem Liebesnest. Der dritte im Bunde ist ein Mosquito, der auf seine spezielle Art Rositas erotischer Ausstrahlung ebenso verfällt wie der Kühlschrankfabrikant. Sein Schicksal als Mosquito ist besiegelt, doch da er als Mensch zur Erde zurückkehrt, kann er Rositas Geschichte erzählen … Abgerundet wird der Abend durch die Verkostung diverser Weine vom Restaurant „Besitos“
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23. Jun (So)
19.30 Uhr
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„Worüber die Fische schweigen“ – DIE KAMINER – SHOW / Geschichten aus dem neuen Buch & unveröffentlichte Texte
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15 / 17 €
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