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Musik aus Rostock

Feinster Plunder aus Rostock

Feinster Plunder aus Rostock

Apr 17
Die vier Herren von Terrifying! High Clouds machen schon beim Hören ihre Platte „Feinster Plunder“ Spaß. Die Konzerte sind dabei nur noch reinste Freude. Woran das liegt, scheint schnell erklärt – sie sind lebenslustig und nehmen sich selber nicht allzu ernst.

0381-Magazin: Gleich zu Beginn: Wie hat alles bei euch angefangen?
Schmarcleton: Wir haben uns 2012 teils auf Basis alter Freundschaften und teils auf zufällige Begegnungen hin gegründet. Nachdem wir mit deutlich punkigerem Einschlag und englischen Texten gestartet sind, haben wir nach und nach auf einigen Umwegen  zu unserem  Stil mit experimenteller Rockmusik und deutschen Raptexten gefunden. Wir bezeichnen uns auf jeden Fall als Live-Band und in Rostock gibt es kaum eine Bühne, auf der wir noch nicht gestanden haben. Mitte 2015 konnten wir dann unsere gesamte eingespielte Gage zusammenkratzen und all die Songs, die Stück für Stück immer weiter ausgefeilt wurden und die die Zeit überdauerten, auf Platte bringen. „Feinster Plunder“ haben wir dieses Debüt genannt als eine exquisite Auswahl all des Trödels, der sich bei uns angesammelt hat. Im letzten Jahr sind wir etwas auf die Bremse getreten, viele von uns hatten Abschlüsse oder anderweitige Beschäftigungswechsel zu vollziehen. 2017 sind wir aber wieder voll da, schreiben fleißig an neuen Songs und versuchen, besonders während der Festivalsaison, auch über die Grenzen von Rostock und MV hinaus möglichst viele Konzerte zu spielen.

0381-Magazin: Ihr beschreibt euch selber als Menschen, die sich selbst nicht zu ernst nehmen. Kann man da überhaupt produktiv sein?
Rich Belly: Wir alle sind Musiker aus Leidenschaft. Natürlich nehmen wir unsere Musik ernst, aber es ist und bleibt unser größtes Hobby und soll keine zweite Arbeit sein. Sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, bedeutet, nicht zu verkrampfen und eine entspannte Grundhaltung ist essentiell für unsere Produktivität. Gerade bei der Art experimenteller Musik, die wir machen, ist es wichtig, locker und zwanglos spielen zu können.

0381-Magazin: Liegt in dieser Gelassenheit auch der Ideenpool für „Feinster Plunder“ oder Song, wie „Klappe zu Affe tot“ oder „Dr. #“?
Melvelicious: Die Ideen für Songs entstehen irgendwo, irgendwann im Kopf von irgendwem und werden dann Stück für Stück im Kontext ergänzt und vervollständigt. Meist liegt aber recht früh schon eine ziemlich konkrete Vorstellung von einem Konzept des Stückes vor. Wir nehmen uns Zeit und sind sehr detailversessen wenn es darum geht, ein bestimmtes Gefühl oder eine Thematik in einen Sound zu verwandeln. Wir probieren Stücke gern auch live ein paarmal aus, um hinterher festzustellen, woran noch geschraubt werden muss. „Dr. #“ zum Beispiel ist einer unserer komplexesten Songs, der die Herausforderung der Selbstfindung thematisiert. Bei „Klappe Zu“ geht es um Rastlosigkeit und Ohnmacht, die sowohl im Text als auch instrumental im Kontrast dargestellt werden. Es gibt aber auch Stücke, die leicht verdauliche Botschaften aussenden sollen, wie der „Obstesser“ oder „Leben in der Bar“.

0381-Magazin: Wie steht es denn um eine neue Albumproduktion bei euch?
Telephony: Es ist im Gespräch. Aber auch wie bei unserem Debüt ist es uns wichtig, nichts Halbgares auf Platte zu bringen. Da haben wir hohe Ansprüche an uns selbst, bis wir mit Stücken wirklich zufrieden sind. Zunächst liegt unser Fokus auf einem Musikvideo das wir zeitnah produzieren wollen. Wir haben zwar allesamt keinen Plan von social media und dem ganzen Promotion-Wahnsinn, aber Videos sind heutzutage einfach furchtbar wichtig für die Vergrößerung der Reichweite. Das haben uns die kurzen Unplugged-Videos, die wir kürzlich in den BLM-Studios aufgenommen haben, nochmal eindrücklich vorgeführt.

0381-Magazin: Was ist so wichtig für euch, dass ihr darüber einen oder mehrere Songs schreiben würdet?
Melvelicious: Das hängt viel von der Stimmung innerhalb der Band ab. Es finden sich viele eigene Erlebnisse und Empfindungen in den Songs wieder, natürlich werden diese manchmal abstrahiert oder übertrieben. Oftmals gibt es am Anfang entweder eine Textidee mit einem Thema oder aber eine Soundvorstellung, ein instrumentales Konzept. Wenn wir es schaffen, zwei solche Ideen zusammenzubringen, entstehen die besten und kontrastreichsten Songs. Eines unserer neuesten Stücke, bei dem diese Fusion fast auf Anhieb geklappt hat heißt „Mein Zuhause“ und handelt von dem Bunker, in dem wir unseren Proberaum haben. Für uns fühlt sich das manchmal tatsächlich an wie ein zweites Zuhause, so viel Zeit und Erlebnisse wie dort drin stecken. Der Text fängt das ganz schön auf eine leicht verträumte Art ein, während instrumental die ganze Bandbreite von einem funkigen Gerüst über ein richtiges Donnergewitter bis zum Jazz gespielt wird. Ich glaube das ist schon einer unserer ehrlichsten Songs weil er einen direkten Bezug zu jedem von uns hat.

0381-Magazin: An euren Sänger: Nun ist ja das Schlagzeug dein eigentliches Steckenpferd, aber in dieser Band singst du auch?
Schmarcleton: Damals war ich bei meinen Bands etwas unzufrieden mit dem Publikumskontakt beim muggen. Ich dachte mir: „So schwer kann das doch nicht sein“. Mit den Jungs hatte ich dann die Chance, es irgendwie anders zu machen und mich als Frontmann auszuprobieren. Bei unseren ersten Gigs lief das dann intuitiv sehr gut und wir bekamen als neue Band in der Rostocker Szene viel positives Feedback. Bei den ersten Gigs war ich noch heftig aufgeregt und hab das mit einer Menge Rumgezappel und schlechten Witzen überspielt. Heute geht es meist mit meiner Nervosität – das Gezappel und die Witze sind geblieben.

ANNE ROLOFF

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