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Gedenken der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
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Gedenkstätte der Verfolgten des Nationalsozialismus auf dem Neuen Friedhof
Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft hat unvorstellbares Leid verursacht und unzähligen Menschen das Leben gekostet. Jährlich wird am 27. Januar, am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, deutschlandweit der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen.
Auf Basis ihrer völkischen Doktrin verfolgten die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 auch in Rostock Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Zeugen Jehovas, Mitglieder der KPD, der SPD und der Gewerkschaften, widerständige Personen aus den christlichen Kirchen, homosexuelle und queere Menschen sowie als krank und behindert geltende Personen.
Am 27. Januar möchte die Hanse- und Universitätsstadt Rostock dieser Menschen gedenken und ihr Schicksal in Erinnerung rufen. Ab 15 Uhr findet die offizielle Gedenkstunde am Gedenkort für
die auf Rostocker Friedhöfen begrabenen Verfolgten des Nationalsozialismus auf dem Neuen Friedhof statt. Es spricht die Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger. Danach können Kränze und Blumen am Gedenkort abgelegt werden.
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