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ROSTOCK 21 – Das Darwineum im Diskurs oder nur Affentheater

ROSTOCK 21 – Das Darwineum im Diskurs oder nur Affentheater

Feb 11

Es kracht im Gebälk und auch der Rostocker (Blätter-)Wald rauscht gewaltig: Ist der Barnstorfer Wald in Gefahr? Der Bau des Darwineums im Rostocker Zoo spaltet die Hansestadt in zwei (allerdings unterschiedlich große) Lager. Befürworter und Gegner des Projektes äußern sich aktuell zahl- und wortreich.  Dabei steht aber weniger das Darwineum an sich zur Debatte, als vielmehr die von Kritikern befürchtete Zerstörung des Barnstorfer Waldes.
Der Neubau bringe einen gewaltigen Eingriff in das beliebte Naherholungsgebiet mit sich und auch zahlreiche Sportvereine melden sich zu Wort. Vertreter des SC Empor 2000, FC Hansa, 1. LAV und TC FiKo äußerten Bedenken bezüglich einer bevorstehenden Einschränkung ihrer Trainingsmöglichkeiten im Barnstorfer Wald. In Gesprächen mit den Planern des Dawineums und Verantwortlichen des Zoos konnten diese weitestgehend zerstreut und ein Kompromiss mit neuen Laufstrecken konnte gemeinsam erarbeitet werden. Doch die Kritik an der Dimension des Neubaus und der damit verbundenen teilweisen Abholzung des Waldes steht weiter im Raum. Die Forderung, der Zoo müsse mit der derzeit genutzten Fläche  von immerhin 36 Hektar (siehe Interview Oswald Moehner) auskommen, steht in Einklang mit der Meinung vieler Bürger der Stadt.
Die Verantwortlichen des Zoos und der Stadt zeigen sich vom plötzlichen Widerstand gegen das Millionen- und Prestigeobjekt überrascht und erstaunt. Schließlich seien die Pläne für das Darwineum seit langem bekannt und auch der Öffentlichkeit präsentiert worden. Eine Standortdiskussion erübrige sich, so Zoodirektor Udo Nagel, da man zahlreiche Varianten geprüft hätte und die gewählte alternativlos sei.
Von Seiten der Stadt versucht man die Angst vor der Abholzung und den daraus folgenden Verlust an Waldfläche zu zerstreuen. Bausenator Holger Matthäus versichert am Rande einer Podiumsdiskussion, dass eine Waldfläche von 6,2 Hektar neu aufgeforstet würde und darüberhinaus auf dem Zoogelände zwei Naturwaldparzellen geplant seien. Doch nicht nur der Naturschutz bewegt die Kritiker des Darwineums. Auch eine Diskussion ob der Finanzen ist entbrannt. Keine Überraschung angesichts des klammen Stadtsäckels. Zwar seien die reinen Baukosten durch Spenden, einen städtischen Zuschuss und EU-Mittel in Höhe von 23 Millionen Euro abgedeckt, doch ob die laufenden Kosten aus der erhofften Steigerung der Einnahmen durch erhöhte Besucherzahlen bezahlt werden können, bereitet vielen Rostockern Sorge.
Die Forderung, das Projekt zu stoppen und die Mittel anderen Zwecken zukommen zu lassen, ist allerdings illusorisch, wie Wirtschaftsminister Seidel betonte. Das Geld sei für Investitionen in die Infrastruktur geplant und zweckgebunden. Wenn Rostock es nicht wolle, würde es an eine andere Stadt im Land gehen.
Das 0381-Magazin befragte einen der Kritiker des Darwineums und den Zoodirektor zu Chancen und Risiken, die das Projekt mit sich bringt.

Lest weiter in der Februarausgabe des 0381-Magazins.


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