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Glücklich shoppen – Qualität statt Quantität ist Mode!

Glücklich shoppen – Qualität statt Quantität ist Mode!

Aug 19

 
Die Deutschen kaufen bereits dreimal mehr Textilien als der weltweite Durchschnitt. Jedes fünfte Kleidungsstück ziehen sie so gut wie nie an. Dabei ist ein Weniger ein Mehr, wenn man es richtig macht. Denn der unbedachte Kauf von T-Shirts, Jacken und Hosen unterstützt oftmals Hungerlöhne, Kinderarbeit, Umweltzerstörung und den Einsatz von Pestiziden. 

Jährlich werden in Deutschland pro Kopf durchschnittlich 26 kg Textilien gekauft, darunter hauptsächlich Bekleidungsartikel. Der weltweite Durchschnitt liegt bei acht Kilogramm. In seinem Ratgeber Der Nachhaltige Warenkorb weist der RNE auf die negativen Folgen hin. „Die Umsätze in der Modeindustrie gehen oftmals zulasten von Mensch und Umwelt“, warnt Lucia Reisch, Konsumexpertin und Mitglied im Nachhaltigkeitsrat. „Ändern kann jede und jeder Einzelne etwas daran. Wer Kleidung kauft, sollte auch auf Siegel für faire und ökologische Herstellung achten oder Kleidung secondhand kaufen (…).“ 

Die Wahl des Materials
Viele Materialien in unserer Kleidung sind bedenklich. Insgesamt werden in der Textilindustrie über 10.000 Chemikalien und Farbstoffe verwendet. Nirgendwo kommen mehr Pestizide zum Einsatz als beim Anbau von Baumwolle. Eine gute Alternative ist daher Bio-Baumwolle. Ihr Anbau verbraucht zwar auch viel Wasser, allerdings sind dabei chemische Pestizide und Düngemittel verboten. So gelangen keine Schadstoffe in Böden oder Gewässer und die Gesundheit der Arbeiter wird geschont. Baumwolle aus ökologischer Herstellung kennzeichnet das GOTS-Label. Kein Ersatz sind Kunstfasern, die ebenfalls viele problematische Stoffe enthalten. Das ist bedenklich, wenn sie wie bei Sportkleidung direkt auf der Haut getragen werden. Hier sollte man auf schadstoffgeprüfte Textilien achten, zum Beispiel anhand des Siegels „bluesign“. Auf Leder sollte nicht nur aus Tierschutzsicht verzichtet werden. Es wird oftmals unter Einsatz krank machender Chemikalien in Entwicklungsländern gegerbt. Hier empfehlen sich Alternativen aus veganer Produktion. Der Blaue Engel kennzeichnet Lederprodukte, die ohne gesundheitsgefährdende Chemikalien und unter Einhaltung hoher Umweltstandards hergestellt wurden. 

Faire Kleidung
Ein weiteres Problem ist Kinderarbeit: Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) müssen weltweit 152 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren regelmäßig arbeiten – 11,9 Prozent von ihnen in der Industrie, darunter auch viele in Textilfabriken. Zudem fehlt es dort, wo unsere Textilien hergestellt werden, oftmals an existenzsichernden Löhnen und ausreichenden Maßnahmen zur Arbeitssicherheit. Ein Problem sind die oftmals nicht transparenten Lieferketten. Wer sichergehen will, dass die eigene Kleidung fair produziert wurde, kann sich am Fairtrade-Label oder dem Siegel der Fair Wear Foundation orientieren. Auch produzieren einige nachhaltige Modelabels hochwertige Kleidung mit regionalen Rohstoffen in Deutschland. Soziale Mindeststandards sind dann garantiert. 

Weniger ist Mehr
Am besten ist es, Kleidung möglichst lange zu verwenden. Statt ständig billige Kleidung neu zu kaufen, lohnt sich daher eher der Griff zur Secondhandware vom Flohmarkt, aus dem Tauschzirkel oder beim Handel vor Ort, der Kleidung mit entsprechenden Siegeln anbietet – wie z.B. bei Oikos fairfashion im Barnstorfer Weg 17 der KTV oder beim Talisman in der Eselföter Straße 20, ebenfalls in Rostock. Und wer qualitativ hochwertigere Kleidung kauft und nicht jeden Trend mitmacht, hat länger etwas von seinen Lieblingsstücken. Daher vor allem auf die Qualität der gekauften Ware achten. 

 
 

www.nachhaltiger-warenkorb.de

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