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Musik aus Rostock

Möwe und die Ölmützen

Möwe und die Ölmützen

Aug 17
Möwe und die Ölmützen zeichnen sich dadurch aus, dass man sie vornehmlich auf kleineren Veranstaltungen findet, wie Hochzeiten, Geburtstagen oder auf dem ein oder anderen kleinen Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Gesungen haben sie unter anderem auf dem Eulenbruch Festival mit ihren Ölmützen, ihren starken Bärten und ihrer durchaus ansprechenden Musik. Der Freizeit-Männerchor hat sich dem Shanty Punk‘n‘Roll verschrieben. Was das bedeutet, haben sie uns in einem Gespräch erklärt.

0381-Magazin: Wenn man sich die Chöre in Rostock anschaut, seid ihr ja eher eine derbe Variante. Wann und wie habt ihr euch dazu entschieden, einen Chor zu gründen?
Möwe und die Ölmützen: Das war eher Zufall. Unsere Mädels haben irgendwann zu Silvester ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Und da haben wir uns, besser Martin Schmitd, entschieden mit zu halten und einen Chor zu gründen. Das war 2009. Martin hat uns auch den Namen „Möwe und die Ölmützen“ gegeben. Das passt ganz gut an die Küste, so schön maritim und unser Bühnenkostüm steht auch immer gleich fest. Im Vergleich zu den anderen Chören sind wir nicht hochprofessionell und forcieren das auch nicht. Wir haben 2-3 Auftritte im Jahr, meistens auf Privatpartys oder kleinen Festivals. Wir haben schon an der Rasenkante des Rostocker FC gesungen, waren auf dem Eulenbruch Festival in Rostock und auf dem FestEvil Nopperhof in Langen Trechow. Beim letzteren sind wir dieses Jahr nur rein privat unterwegs.

0381-Magazin: Auch wenn ihr das Ganze nicht forciert, hattet ihr euch trotzdem für den 800-Jahr-Song der Stadt Rostock beworben.
Möwe und die Ölmützen: Also zum Ersten sind wir kläglich gescheitert. Und zum Zweiten haben wir in unseren Augen eine super Bewerbung hingelegt. Wir haben den Song professionell aufgenommen und eine Foto-Session eingeschoben. Hat aber leider nicht gereicht. Der Song setzt sich aus der Melodie von Karats „Über sieben Brücken musst du gehen“ und aus unserem Text zusammen. Dieser basiert auf dem Gedicht „Rostocker Kenneworden“ des Rostocker Stadtchronisten Peter Lindeberg. Die Tonfolge haben wir ein bisschen verlängert, den Text alle zusammen verfasst und fanden es insgesamt passend. Da Rostock mit der Zahl sieben in enger Verbindung steht. Du weißt schon: sieben Brücken, sieben Tore usw. Aufgenommen haben wir an einem Abend im Blue Hospital Tonstudio von Jörg Peters. Er selbst ist Schlagzeuger bei den Tricky Lobsters und sitzt direkt neben dem M.A.U. Club. Veröffentlichen dürfen wir den Song leider nicht, wegen den Rechten.

0381-Magazin: Das ist schon so eure Schiene, Texte zu nehmen beziehungsweise bekannte Lieder und daraus eure eigenen Songs zu machen?
Möwe und die Ölmützen: Richtig, das können auch manchmal englische Originaltexte sein, welche wir ins Deutsche übertragen. Ein paar Beispiele: Paint It Black von den Rolling Stones oder auch Words von F.R. David, man sieht daran ganz gut, dass wir breit gefächert sind. Im Vordergrund steht der Spaß an der Sache. Wir versuchen die Texte immer so zu schreiben, dass wir auch ein paar Marotten von Leuten mit einbauen. Sind wir zum Beispiel für eine Hochzeit geladen, dann versuchen wir auch Dinge vom Brautpaar mit einfließen zu lassen.

0381-Magazin: Ganz unbekannt ist euer Chor von der Besetzung her nicht. Ihr habt einige Mitglieder aus unterschiedlichen Rockbands aus Rostock mit im Gepäck. Um wen handelt es sich genau?
Möwe und die Ölmützen: Also natürlich ist Willy zu nennen, er ist zwar nicht in einer Band, aber in einem Kirchenchor unterwegs und dadurch unser Gruppenchorleiter. Wir treffen uns zum Proben bei ihm zu Hause. Dann haben wir Poldi, den Sänger von den Rostdocs mit dabei. Von Mainpoint sind Sänger und Bassisten Axel und Gitarrist Lothaar bei den Ölmützen und nicht zu vergessen, ist Vietsbuddel, der Sänger von Vietsmorgen.

0381-Magazin: Für die 800-Jahr-Feier seid ihr extra ins Studio gegangen. Gab es oder wird es in Zukunft weitere Aufnahmen von euch geben?
Möwe und die Ölmützen: Wir sind vor einem Jahr ins Studio gegangen um den 20. Geburtstag von Mainpoint zu feiern und für ihren Geburtstagssampler „20 Years of Goth‘n‘Roll“ einen Song aufzunehmen. Es waren genauer genommen zwei Titel. Mainpoint singen eigentlich Englisch und wir haben es uns nicht nehmen lassen, das Ganze ins Deutsche zu übersetzen. Und sogar noch weiter ins Plattdeutsche. Mit Namen ist es „Duster Deep Dahl“, im Orginal „Dark Deep Down“ von Mainpoint, der dann in „Kaubuern“, im Original „Cowboys“, übergeht und als Überraschung dient.

0381-Magazin: Ein Chor zeichnet sich insgesamt durch Gesang aus. Gibt es bei euch auch den Moment, dass ihr eine Gitarre mit im Repertoire habt?
Möwe und die Ölmützen: Wir sind ja mehr ein Freizeit-Männerchor und da treffen wir auch nicht immer jeden Ton. Wenn also Instrumente dazu kommen, dann kann der dazugehörende Musiker schon mal verzweifeln. Zumindest was die Live-Auftritte angeht. Was die Aufnahmen des 800er Song angeht, das ging. Ist aber auch eine gängige Melodie für uns. Ansonsten haben wir unterm Strich keine instrumentale Begleitung.

0381-Magazin: Kann man euren Song, außer auf Privatveranstaltungen, demnächst auch auf einer öffentlichen Party hören?
Möwe und die Ölmützen: Ja, am 16. September gibt es im Zwischenbau einen maritimen Abend. Da sind wir mit dabei. Es werden weitere Musiker aus dem Rostocker Shantyumfeldes mitwirken. Das wird auch das erste Mal sein, dass wir den 800-Jahre-Song für Rostock live präsentieren. Eine Herausforderung, weil es nicht immer ganz einfach ist alle Leute zusammen zu bekommen. Man darf ja nicht vergessen, dass einige von uns mit ihren Bands viel unterwegs sind. Der Kern besteht aus elf bis zwölf Leuten. Wenn allerdings alle kommen würden, wären wir an die zwanzig. Und das ist definitiv eine Herausforderung.

ANTJE BENDA

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