Party |
Montag, 26. Apr 2010 |
Jaz

Nietenwesten , Patronengurte, viel schwarz und Punk war zu sehen. Das JAZ hatte am Montag mal wieder Punkrock vom Feinsten geboten, das war laut, schnell und ein Song war härter als der andere. Ashers aus den USA begannen pünktlich um halb 9, dem Publikum mit ihren Texten – geschrien wie von Höllenhunden – und den kompromisslosen Gitarrenriffs, zu zeigen, dass sie nicht nur ein Nebenprojekt von dem Sänger Mark Unseen (The Unseen) sind, sondern etwas ganz Eigenes. Eine vollwertige Band mit einem individuellem Sound und heißem Bühnenkonzept. Und ich muss sagen, es war heiß im JAZ, richtig heiß. Nachdem Ashers die Gäste aufgewärmt hatte, brachte Riot Brigade sie zum kochen, da war ordentlich Pogo vor der Bühne, und der Sänger gab alles, da tropften sogar die Locken. Außerdem machten Riot Brigade mit ihren Ansagen deutlich, dass sie kein braunes Rostock wollen, es wurde zur Teilnahme an den zahlreichen Aktionen gegen den NPD-Aufmarsch am 01. Mai in Rostock aufgerufen und nochmals darauf hingewiesen, dass man sich informieren sollte. Ich muss sagen, es war ein toller Abend, der leider viel zu früh endete.
Was wäre Rostock nur ohne die Distel im Beton?